Abundance – genieße die Fülle des Lebens

Blicke ich in unseren Garten, sehe ich überquellenden Pflanzenreichtum (erfreulicherweise nicht nur bei den sogenannten Wildkräutern ) und gestaltgewordene, farbenfrohe Energie, egal wohin ich schaue. In der englische Sprache nennt man dies ‚abundance’.
Abundance meint auch, aber nicht nur materieller Überfluss sondern ebenso das Bewusstsein von Zufriedenheit und Erfülltsein.

AbundanceVor einigen Wochen verlies unser Kater Olando für immer sein/unser Zuhause. 12 viel zu kurze Jahre bereicherte er unser Leben. Mit seiner stets entspannten, selbstbewussten Art brachte er Ruhe und Gelassenheit ins Haus. Viel konnten wir von ihm lernen. Nicht nur, dass ich durch ihn die Wirksamkeit von Reike erlebte, er zeigte uns auch, wie man besonnen jeder Herausforderung des Alltags begegnet. Er akzeptierte das Leben, wie es sich ihm zeigte. Dabei war er alles andere als passiv. Auf geschickte Katzenart versuchte er uns – mit Erfolg – zu seinen idealen Dosenöffnern zu erziehen. Nie wurde er fordernd, er wirkte allein durch seine Präsenz.
Beispiele: Die Terrassentür – leider verschlossen, die Katzenklappe eine Zumutung? Olando setze sich neben die Tür und schaute einfach ganz ruhig in unsere Richtung. Man spürte seinen Blick förmlich – und stand auf…
Olando hatte unendliche Geduld, auch mit seinen Menschen. Wollten wir seine Botschaften nicht empfangen, so ging er, so als habe er es sowieso vorgehabt, zu Plan B über ( in diesem Fall die Katzenklappe).
Das ihm offerierte Essen sagte ihm nicht zu? Olando setzte sich entspannt einen Meter entfernt vom Fressnapf hin und schaute uns ruhig an. Es gab kein Schreien, kein Protestieren – einfach nur im Hier und Jetzt präsent sein.
Nein, Olando war nicht verwöhnt ;-), er war einfach immer offen für die bestmöglichen Lösungen – und dafür hatte er einen siebten Sinn. Er erwartete immer das Beste, ihn plagten keine Misserfolgsängste. Jeder Erfahrung begegnete er mit einer fast buddhistisch anmutenden Gelassenheit.
Wenn ich ihn beobachtete, war ich mir sicher: Olando lebte in dem Bewusstsein, dass ein Leben in Fülle sein Geburtsrecht war. Er kämpfte niemals um etwas (abgesehen von ein paar Auseinandersetzungen mit Katern aus der Nachbarschaft, die seine natürliche Autorität testen wollten).
Auch seine letzten Tage, seine Krankheit, ertrug Olando mit der für ihn üblichen Ruhe. Er nahm sein Schicksal an, wählte aber selbst den Weg des Abschieds.
Der berühmte Motivationstrainer und spirituelle Lehrer Dr. Wayne Dyer sagte einmal: „Der Himmel auf Erden ist kein Ort, es ist eine Entscheidung.“ Ob Olando diesen Satz gekannt hat?

Ätherische Öle

können unser Bewusstsein und vor allem unsere Emotionen stimulieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Ölmischung, die Gary Young ‚Abundance‘ genannt hat, auch mich in einer lebensoffnen, zukunftsorientierten und zuversichtlichen Haltung unterstützen kann. Gemäß dem ‚Gesetz‘ der Resonanz ist es möglich, entsprechende positive Erfahrungen zu machen, die wiederum die eigene optimistische Haltung stärken.
Wer kennt das nicht: Ist man selbst gut gelaunt, erfreut sich zum Beispiel an der wunderbaren Natur und dem schönen Wetter, begegnen einem merkwürdigerweise auch nur nette Menschen.

Abundance

bedeutet zu deutsch „Fülle, Reichtum, Wohlstand oder auch Überfluss“.
In allen Kulturen wurden bestimmte Düfte mit Wohlstand und Reichtum verbunden. Einige dieser Öle hat Gary Young zu einer wohlriechenden Mischung komponiert.

‚Abundance’ sich aus folgenden Einzelölen zusammen:
Myrrhe – schon in der Bibel verbindet man mit diesem wertvollen Öl die Schwingung von Reichtum. Auch um einem neuen Erdenbürger einen perfekten Start ins Leben zu ermöglichen, war es ein Öl, das Schwangerschaft und Geburt begleitete. Neben seiner gesundheitsfördernden Wirkung ist Myrrhe auch stimmungsaufhellend und belebend.
Weihrauch/Frankincense – der Besitz von Weihrauch und die Beduftung eines Hauses mit dieser Essenz waren im Alten Orient Statussymbole des Wohlstandes. Seine ausgleichende, stabilisierende und spirituell erhebende Wirkung machten es zu einem heiligen Öl, dass in jedem Tempel zu finden war.
Zimt/Cinnamon – die Kaiser und Adeligen in China berechneten ihren Reichtum in der Menge an Zimt, die sie besaßen. Man glaubte, der Duft von Zimt/Zimtöl würde Gesundheit, Erfolg und Reichtum anziehen. Wissenschaftlich bewiesen ist heute die antimikrobielle Wirkung des Öls.
Patschuli/Patchouli – ein einzigartiges indisches Öl aus selten vorkommenden Sesquiterpen-Verbindungen, die bis heute noch nicht alle entschlüsselt werden konnten. Hier in Europa kennen wir Patschuli als das Öl der ‚Flower-Powerzeit‘ der 70er Jahre. Es stand und steht für Leichtigkeit, Sorgenfreiheit, Sinnlichkeit und Lebensgenuss.
Orange – wie alle Zitrusöle steht auch dieses Öl für Frische, Lebensfreude, Zufriedenheit und „Urlaub aus der Flasche“.
Nelke – auch diese Öl galt im ostasiatischen Raum als Symbol des Reichtums. Jedem Naturparfüm gibt es eine exotische Wirkung. Auf der psychischen Ebene erleichtert es die Nelke, neue Wege zu gehen und neue Chancen in den Veränderungen des Lebens zu erkennen, die ideale Voraussetzung für Erfolg und Reichtum.
Ingwer/Ginger – schon immer ein sehr hochpreisiges Öl, wurde nachgesagt, dass es Reichtum anziehe. Ingwer dient der Stärkung von Körper, Geist und Seele. Es wirkt stabilisierend und fördert den Impuls, Dinge auf den Weg zu bringen.
– wurde bereits im Altertum mit der Schwingung von Reichtum gleichgesetzt. Wie typisch für alle Baumöle fördert sie Standfestigkeit, Selbstvertrauen und Ausgeglichenheit. Der Duft der Fichte kann uns helfen, unseren Emotionen vertrauensoll zu begegnen und so Blockaden zu lösen.

Das Aroma dieser genialen Mischung aus den oben vorgestellten Einzelölen mit Namen ‚Abundance‘ verbessert die Frequenz unseres Energiefeldes. Gemäß dem ‚Gesetz der Anziehung‘ hat dies eine Wirkung auf alle Elemente, von denen wir uns angezogen fühlen oder die wir selbst anziehen.
Das Öl Abundance ist ein guter Begleiter, will jemand den blockierenden Kreis eines Mangelbewusstseins verlassen hin zu einem Bewusstwerden der fast unbegrenzten Möglichkeiten unseres Lebens.

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Du machst, wenn Du einen oder zwei, drei Tropfen
– Abundance in das Geldscheinfach Deiner Brieftasche gibst,
– Abundance in den Kaltluftdiffuser füllst und ihn alle 3 bis 4 Stunden für 15 Minuten laufen lässt,
– Abundance in Deinen Händen aktivierst und ganz bewusst all die Dinge berührst, die Deinen inneren und äußeren Reichtum erhöhen können (Deine Visitenkarten, Dein Briefpapier, Deine Ölpröbchen etc.)
– Abundance verdünnt mit einem Trägeröl auf Deine Fußsohlen, im Herzbereich, auf Nacken und Gelenke aufträgst,
– Vor der Erstellung eines VisionBoards, bei der Planung Deiner Jahres- und Lebensziele inhalierst,
– Abundance als Parfüm bei wichtigen Gesprächen benutzt. (Nimm es nicht auf Parties, dann ziehst Du vielleicht falschen Leute an )

Magst Du von Deinen Erfahrungen berichten? Ich würde mich freuen!

Von Bewertung, Freiheit und dem Öl Forgiveness

Freiheit-Ballon: Forgiveness

‚Forgiveness‘, eine sehr gehaltvolle Öl-Mischung, ist Teil des ‚Feeling-Sets‘, das ich in dieser Woche in Ahaus vorstellen möchte.
Ein guter Anlass, um es heute, nach ‚Present Time‘ im letzten Blog, in diesem Artikel vorzustellen.

Vergebung / Forgiveness

ist ein sehr komplexes Thema und Vergebung kann zu einer echten Herausforderung werden.
Trotzdem lautet meine These: Echte Vergebung bringt Freiheit und Lebensqualität.
Damit meine ich nicht den eher christlich-ethischen Ansatz „Wer unter euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein“ (Johannes 8,7).
Ich glaube, es ist einfach praktisch und macht das Leben leichter, wenn wir anderen und vor allem uns selbst vergeben können.

Aber fangen wir von vorn an:
Jemand hat etwas getan, was üblicherweise als falsch und unrecht angesehen wird.
Beispiel: Ein Mensch belügt seinen/ihren Partner.
Die erste verständliche, reflexartige Reaktion der belogenen Person: Ärger und Enttäuschung.
Doch was geschieht, wenn man innehält und nach den Gründen für diese Lüge fragt? Weiterlesen

Ostern, Leben, Wachstum und das Öl ‚Present Time‘

Morgen ist Ostern.

Ein wunderbarer Tag! – Es ist das Fest desIgel + Present Time Lebens und des Sieges über die Angst, über das Erstarrte, über den Tod – das Fest der Auferstehung.
Im Jahre 325 wurde Ostern auf dem Konzil von Nizäa zum höchsten christlichen Feiertag erklärt. Aber bereits zuvor waren die Frühlings-Tag- und Nachtgleiche und der erste Frühlingsvollmond im römischen und germanisch-keltischen Kulturkreis Feiertage. Diese Zeit hatten unsere Ahnen der Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostara gewidmet. Von ihrem Namen leitet sich auch das Wort ‚Ostern‘ ab.

Die germanischen Mythen erzählen: Alljährlich war es die Aufgabe Ostaras, Tochter der Gottheiten Frigg und Wotan, gegen die unheimlichen Eisriesen des Winters zu kämpfen. Sobald sie gewann, mussten sich Eis und Kälte zurückziehen. Ostara brachte die Sonne, die Wärme und das Leben zurück. Beginn des Frühlings.
So steht die Göttin Ostara symbolisch für Wachstum und Wiedergeburt. Sprachwissenschaftler vermuten, dass auch die Himmelsrichtung ‚Osten‘ von ihrem Namen abgeleitet wurde, denn im Osten geht die Sonne auf, von dort kommt für Europa die lebensspendende Wärme. Weiterlesen

Awaken – Wach auf !

Kennst Du das auch? Awaken - SonnenaufgangDa fließen die Tage im Gleichklang dahin, alles scheint im Lot. Und plötzlich geschieht etwas, das scheinbar alles verändert. „Point of no return“ – es gibt kein Zurück!
Vor vierzehn Tagen habe ich mir beim Waldspaziergang den Knöchel gebrochen. Im Bruchteil einer Sekunde war alles anders. Gerade noch ging ich, versunken in meine Gedanken, einen kleinen, recht unebenen Wildwechselpfad. Plötzlich, ich rutschte weg, hörte ein unheilvolles Knacken. Dann saß ich auf dem nassen Waldboden, versuchte aufzustehen, meinen rechten Fuß durchfuhr ein stechender Schmerz. Nun war ich wach, absolut mit all meinen Gedanken in der Gegenwart. Ganz klar: Ich konnte nicht mehr weitergehen. Alle Pläne für den Tag, vielleicht sogar die nächsten Wochen – hinfällig!
Glücklicherweise gibt es auch sanftere Wege des Wachwerdens. 😉
War mein Sturz einfach Pech – vielleicht, Folge mangelnder Achtsamkeit – wahrscheinlich. War es ein Zufall? Ich glaube, Zufälle sind Lebensbotschaften, deren Sinn wir nur noch nicht erkannt haben.
Der Weg zum Verständnis sind für mich unter anderem folgende Fragen: Was hat sich durch diesen „Zufall“ in meinem Leben verändert? Was habe ich immer wieder aufgeschoben – und jetzt ist es nicht mehr möglich? Was ist mir wirklich wichtig in meinem Leben, jenseits aller Alltagsroutinen? Und – was kann ich jetzt tun? Weiterlesen

Transformation – werde der Mensch der Du wirklich bist

Transformation-Öl-web
Der Schmetterling, ein Symbol der Transformation, zeigt uns, dass totale Verwandlung und Veränderung möglich ist.
Das hört sich als Idee und Motivation gut an –
und wie sieht diePraxis in unserem Alltag aus?

Wie steht es mit unseren geplanten Veränderungen, unseren Visionen für das beginnende Jahr?
Und wenn es mal nicht wie geplant läuft –
gibt es Hilfe?

Die Essenz ‚Transformation‘ ist für mich  d a s  Öl für verhaltensoptimierende Projekte.
Oft sind es ja nicht die äußeren Bedingungen sondern die innere Haltung, die uns am Vorankommen hindern. Die Mischung ‚Transformation‘ kann mich unterstützen, negative – also einschränkende – Denkmuster durch positiv-aufbauende Gedanken zu ersetzen. So erhalte ich die nötige Energie, um meine Gefühle und Verhaltensweisen konstruktiv und zielführend zu verändern.
Gerade in Zeiten starker Herausforderungen ist Transformation für mich eine kraftvolle Mischung. Es fällt mir leichter, ruhig und auf mein Ziel fokussiert zu bleiben. Ich verliere mich nicht in Aktionismus sondern bleibe mir selbst und meinen Bedürfnissen verbunden.

Transformation‘ ist eine Mischung aus neun hochwertigen Einzelölen: Weiterlesen

Cistus – die Rose inneren Wissens

Cistus-webCistus, ein feingliedriger Strauch mit zartrosafarbenden Blüten, der bis zu zwei Metern hoch werden kann, ist ein Malvengewächs, das in allen Gebieten rund um das Mittelmeer anzutreffen ist.
Im Sommer kann es auch in unseren Gärten wachsen.
Das Harz, das in warmen Gegenden von selbst aus Blättern und Zweigen austritt, wird als ‚Labdanum‘ bezeichnet. Man gewann es früher, indem man Schafe in das Gesträuch trieb und anschließend das Fell auswusch oder indem man mit Lederriemen das Harz von den Pflanze streifte.  Heutzutage werden Blätter und Zweige dampfdestilliert.

Weitere Namen für Cistus sind Zistrose, Labdan (= klebriges Kraut) oder Felsrose. In der Bibel wird sie ‚Rose von Sharon‘ (Gen 37,25 und 43,11; Hohelied 2,1) genannt und war Bestandteil heiliger Räucherungen auch noch in christlicher Zeit.
In Ägypten galt Cistus (C. ladaniferus) als ‚flüssiges Wundpflaster‘ oder ‚ätherische Naht‘. Hebammen nutzten es nach der Geburt zur Wundpflege der Wöchnerinnen. In Tempeln war es ein Meditationsöl der Priesterinnen und Priester.
In Griechenland schätzte man den Tee als Mittel der Entspannung, das Öl war ein beliebtes Mittel zur Stärkung des Immunsystems. Die Minoer verehrten die Zistrose als heilig. Mann/frau liebte es auch als Aphrodisiakum.
Überall lobte man das Öl der Cistuspflanze, aufgrund seines astringierenden und tonisierenden Effekts, als Hautpflegemittel, selbst bei Hauterkrankungen wie Ekzemen bzw. bei schlecht heilenden Wunden. Auch ein positiver Nutzen auf das Lymphsystem wird in historischen Apothekertraktaten dem Bibelöl nachgesagt. Zurzeit wird noch untersucht, ob es ein geeignetes Mittel zur Schwermetallausleitung (Raucher) sein könnte.
Der Duft des Cistusöls wirkt auch psychisch entspannend, befreit von dunklen Gedanken, stärkt die Widerstandsfähigkeit und fördert somit Resilienz. Cistus unterstützt uns in unserem Bemühen, den Botschaften unseres Inneren, den Impulsen unserer Seele zu vertrauen.
Im Bereich der Selbsterfahrung erleichtert das Öl den Zugang zu unseren Seelenbildern und zu verdrängten Emotionen. Sein Einsatz hat sich auch in der sogenannten Trauerarbeit bewährt. Indem wir Unbewusstes mehr und mehr in unser Alltagsbewusstsein integrieren können, steigert diese Entwicklung auch das Vertrauen in uns selbst und unsere Stärken.
Auf der spiritueller Ebene gilt Cistus als ‚Duft der Prophetie‘, der Visionen. Es stärkt unser intuitiven Fähigkeiten und schafft Zugang zum universellen Bewusstsein, zum Höheren Selbst. Sind wir auf der Suche nach unserer spirituellen Lebensaufgabe, kann Cistus ein guter Begleiter sein.
Spirituelle Heiler verwenden Cistus zur Reinigung des Energiefeldes und zur Stärkung der Chakren (insbes. Herzchakra).

Ich selbst habe bislang(!) noch keine spirituellen Erfahrungen mit dem Öl gemacht, ich liebe einfach den Duft der Zistrose
und nutze es gern im Diffuser (1 Tr Cistus, 5 Tr Lavendel) oder als Raumspray (5 bis 10 Tr Cistus in 50 ml destilliertem Wasser).

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Alle Texte der 12 Rauhnächte findest Du hier.

Cassia – reinigender Energiespender

Cassia-Flasche-webCassia, auch Zimtkassie (Cinnamonum cassia) genannt, zählt zu den ältesten Gewürzen der Welt (erste Erwähnung 2800 v.Chr.). Der immergrüne Strauch aus der Familie der Lorbeergewächse stammt ursprünglich aus dem südlichen China, wird aber inzwischen in weiteren ostasiatischen Ländern angebaut. Auch wenn der Name anderes vermuten läßt, ist die bis zu 18 m hohe Pflanze nicht mit Zimt verwandt, wurde aber häufig zu gleichen Zwecken genutzt.

Von Beginn an wurde Cassia wegen seiner reinigenden Wirkung geschätzt. In Ägypten setze man das aus frischen Zweigen und Blättern destillierte Öl zur Eindämmung von Epidemien ein und war Bestandteil der Ölemischung des Mose (Ex 30,22ff). In alten Medizinbüchern wird immer wieder seine starken antibakterielle Eigenschaft gelobt. Es galt als Mittel zur Stärkung des Immunsystems, da es für Krankheitserreger ein ungünstiges Klima schaffe.

In Griechenland wurde Cassia auch als Männerparfum und zur Beduftung von Bettwäsche eingesetzt. Man empfahl es als schmerzlindernd bei Rheuma und bei Erschöpfungszuständen. Man nutze es aber auch zur Konservierung und Aromatisierung von Getränken und Süßspeisen. In China ist Cassia noch heute ein wichtiger Inhaltsstoff des roten ‚Tigerbalsams‘. Weiterlesen

Narde – ein Öl spiritueller Freiheit

Narde-web Nardenöl (Nardostachys jatamansi) ist ein seit alter Zeit bekanntes Öl (mit einem Sesquiterpeneanteil von 93%!), gewonnen aus Blüten einer zu den Baldriangewächsen zählenden kleinen, zierlichen Pflanze, die in 3500 bis 5600 m Höhe im Himalaya wächst. Eine Besonderheit der Narde ist, dass die Blüte direkt aus der Wurzel wächst, Blätter wachsen einen einem extra Stiel. Das Öl der Narde (engl. Spikenard) wird aus den Rhizomen gewonnen. Sie wächst wild in Nepal, Bhutan, teilweise auch in China und Japan. Sein Duft ähnelt dem des Indischen Baldrians.
Die Narde gehört zu den ältesten Duftessenzen. Man nutzte es zur Pflege der Gesundheit, aber auch für eher mystische Zwecke.
Im Altertum war Narde ein Öl der Könige und Eingeweihten. Im Grab von TutEnchAmun fand man Reste dieses Balsams. Es galt als heiliges Salböl. Im AT wird es im Hohen Lied des Salomons (Hohelied 1,12 und 4,13) erwähnt, im NT salbt Maria Magdalena Jesus wenige Tage vor seiner Hinrichtung (Mk 14,3 und Joh 12,3).
In der indischen Ayurveda-Medizin gilt Narde als wirksames Mittel zur Beruhigung und zur Stärkung des Bewusstseins. Weiterlesen

Zypresse – der Baum der Übergänge

Zypresse+Baumstamm-webGilt der Zedernbaum als König der Bäume, so ist die Zypresse die Königin. Die Zeder steht für männliche Energie, ihr Pendant ist die weibliche Energie der Zypresse. Auch die Zypresse, die bis zu 2000 Jahre alt werden kann, wurde in alter Zeit als Baum mit göttlicher Kraft verehrt.

Die Zypresse (Cupressus sempervirens), ein immergrünes Nadelgewächs, stammt ursprünglich aus Kleinasien, auch wenn die schlanken, konisch zulaufenden, hochaufragenden Bäume heute mit Bildern aus der Toskana verbunden werden. Da der Baum in der Antike zuerst nach Zypern gebracht worden sein soll, wurde er nach dieser Mittelmeerinsel benannt. Das Holz der Zypresse ist sehr haltbar, deshalb nutzte man es schon in der Antike beim Bau von Tempeln (Jes 60,13) und im Schiffsbau. Aber auch besondere Möbel, Sarkophage und Götterfiguren erstellte man aus diesem beständigen Holz. Das Portal des Petersdoms in Rom, bereits 1200 Jahre alt, wurde ebenfalls aus Zypressenholz gemacht.

Auch Zypressenöl destilliert man schon im Altertum aus Zweigen und Zapfen. Papyrusrollen verweisen auf die medizinische Nutzung des Öls bei allen Arten von Atemwegserkrankungen. Es war damals als Frauenöl beliebt, glaubte man doch an seine große Wirksamkeit bei Menstruationsstörungen, starken Blutungen, aber auch bei allen möglichen Beschwerden im Klimaterium wie Hitzewallungen etc. Weiterlesen

Von den Zedern des Libanons zum Öl der Zeder

Wald-Zedernoel-webDas älteste in der Bibel erwähnte Öl stammt von der Zeder.
Bereits die Babyloner destillierten Zedernöl von den Zedern des Libanons und nutzen seine entspannende und beruhigende Wirkung.
Gleichzeitig schätzten sie seine keimtötende Eigenschaften.
Noch heute sind die Menschen Sibiriens und des Urals davon überzeugt, dass sich in ihren unendlichen Zederwäldern keine Keime, Bakterien etc. halten können. (Wissenschaftler haben die bakterizide Wirkung des Zedernharzes bestätigt.)
Zedernöl verwenden die Menschen seit altersher zur Heilung von entzündeten Wunden, Furunkeln und Verbrennungen.
Für Schamanen des Urals gilt die Zeder als ‚Energiespeicher Gottes‘. Sie sind davon überzeugt, dass in der Zeder, dem König der Taiga, nur gute Geister leben, weil es der gutherzigste Baum auf der Welt ist. Diese Vorstellung zeigt sich auch in vielen Märchen und Legenden Sibiriens.
Auch in anderen Kulturen wird die Zeder als Baum als Bewahrer der Gutherzigkeit, als Quelle der Kraft, Schönheit und des Edlen verehrt. Weiterlesen