12 Rauhnächte und 12 Öle

Auf dieser Seite findest Du zusammengefasst die Texte aller Newsletter,
die ich vom 24.12. bis 6.1. zum Thema ‚Rauhnächte‘ versandt habe.

Licht werden-web12. Rauhnacht: Zum Licht erwachen:
Heute, am 5. Januar, endet die Zeit zwischen den Jahren um 24 Uhr. Morgen feiern wir Epiphanias, das Fest der drei Weisen aus dem Morgenland. Die alte Zeit ist vorüber, jetzt geht der Blick nach vorn.
Konntest Du die besondere Atmosphäre der Zeit zwischen den Jahren wahrnehmen?
Was hat sich für Dich verändert? Was ist Dir klarer geworden? Auf was möchtest Du im Jahr 2016 besonders achten?
Die Rauhnächte waren Einladungen zu einer Reise ins Licht.
Auch wenn bei uns im Münsterland seit heute der Winter erst richtig beginnt, die Tage sind schon eindeutig länger.
Ist es auch in Dir ein wenig heller geworden? Kannst Du Dein ‚inneres Licht‘ leichten lassen? „Stelle Dein Licht nicht unter den Schemel.“ fordert uns Jesus in einem seiner Gleichnisse auf.
Jetzt – nach den stillen Tagen der Besinnung – stellt sich die Frage: Wie tragen wir unsere Einsichten, vielleicht auch unsere spirituellen Erfahrungen in die Welt hinaus? Wie lassen wir andere an dem Erlebten teilhaben?
‚Es gibt nicht Gutes außer man tut es!‘ lautet ein bekannter Satz von Erich Kästner.
Wir haben uns intensiv auf das neue Jahr vorbereitet, haben Ballast abgeworfen, um mit neuer Leichtigkeit und Optimismus unseren Weg zu gehen. Was sind also unser nächsten Aktionsschritte?
Jeder Mensch hat die Chance diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Die Zutaten, die wir brauchen, heißen Mitgefühl, Vertrauen und Lebensfreude. Sie können unser inneres Licht hell erstrahlen lassen – und dieses Licht weitergeben an alle Mitgeschöpfe auf Mutter Erde.

Vielleicht hast Du in den letzten Tagen bemerkt, wie wichtig Rückzug und Ruhe für ein entspanntes, energiegeladenes Leben sind.
In solchen Augenblicken laden wir unser ‚Licht-Batterien‘ auf.
Mein Tipp: Gönne Dir jeden Tag ein paar Minuten der Stille und der Reflexion, am besten immer zur gleichen Zeit an einem bestimmten Ort (der dann wie ein Anker zu noch mehr Entspannung führen kann).
Möchtest Du dabei ein Öl nutzen, verlasse Dich auf Deine innere Stimme, Deine Intuition – die um so wirkungsvoller agiert, je häufiger Du sie befragst.
Das Bibelöl dieses Tages der Klarheit und der lichtvollen Gnade ist Cistus (www.aroma-scout.net/cistus/).
Ich empfehle heute aber auch IdahoBlueSpruce, Joy, Clarity, StressAway, SacredMountain, Believe und Peace&Calming.

Eine Idee zum Schluss:
Solltest Du alle 12 Bibelöle besitzen, dann mische jeweils 5 bis 10 Tr der 12 ätherischen Öle in einem Liter Olivenöl bester Qualität.
Diese Mischung sämtlicher Öle hat eine ganz besondere Energie, denn bekanntlich ist ‚das Ganze mehr als die Summe seiner Teile‘.
Du kannst das Öl als Meditationshilfe nutzen, einfach mal zwischendurch inhalieren oder direkt nach dem Duschen auf den noch feuchten Körper auftragen.
Ich wünsche Dir spannende Erfahrungen.

Jetzt bleibt mir nur noch, mich für Dein Interesse an meinen Ausführungen der vergangenen 12 Tage zu bedanken – und auch für die vielen motivierenden Kommentare, die mich per WhatsApp und Co erreichten.
Ab Mitte Januar werde ich wieder mindestens alle 14 Tage ein Öl im Blog vorstellen und im Newsletter Anwendungstipps und weitere Informationen rund um Young Living geben.

Bis dahin
Herzlichst
Marie-Luise

P.S.:
Das jeweilige Motto der Rauhnacht und auch einige Ideen und Zitate habe ich dem Buch „Das Wunder der Rauhnächte“ von Valentin Kirschgruber entnommen.

Licht-web11. Rauhnacht: Dankbar sein

In der 11. Rauhnacht sind die Themen: Rückschau, Loslassen, Abschied nehmen, sich auseinandersetzen mit Tod und Geburt – und Dankbarkeit.
Erstere sind passende Aspekte des heutigen Lostags für den November. Cassia, das Bibelöl dieses Tages, kann ich in diesen Aufgaben durchaus finden. Aber heute geht es auch um die Bereitschaft, dankbar zu sein. Wie passt das alles zusammen?
Diese Frage stellte sich mir, als ich die Aufgaben der 11. Rauhnacht anschaute.

In der Zahlensymbolik gilt die „11“ als ‚närrische‘ Zahl (Denke jetzt bitte nicht an den Elferrat. ).
Verrückt das ganze, ja – sinnlos, nein.
Welche Gedanken könnten uns am 4. Januar bewegen:
Fangen wir mit dem ‚November‘ an. Es ist eindeutig der Monat, in dem die Themen ‚Tod’ und ‚Abschied‘ dominieren.
Die Natur begibt sich langsam zur Winterruhe (wenn auch nicht im Jahr 2015 – Stichwort: närrisch?).
In diesem Monat gedenken unserer lieben Verstorbenen.
Vielleicht denken wir auch an unsere eigene noch verbleibende Lebensspanne und wie wir sie sinnvoll füllen wollen.
Die Tage werden signifikant kürzer. Wir bleiben häufiger zuhause. Es ist die Zeit des Rückzugs, der Besinnung. Das Jahr geht seinem Ende zu.
Vielleicht wird uns heute bewusst, dass wir nicht alles umsetzen konnten, was wir für 2015 geplant hatten. Aber einiges haben wir bewegt!
Vielleicht denken wir in den Abendstunden, die jetzt sehr dunkel sind, über existenzielle Fragen nach, die wir in den aktivierenden Sommermonaten gern verdrängt haben.

Wir halten Rückschau.
Es gibt Mitgeschöpfe/Dinge, von den wir uns verabschieden mussten und es gibt Dinge, bei denen wir froh sind, dass wir sie gehen lassen durften. Und wir wissen, in 2016 gibt es einen Neubeginn, neue Erlebnisse und Herausforderungen, spannende Erfahrungen warten auf uns.
Und jetzt kommt das Bibelöl ‚Cassia‘ ins Spiel. Cassia (www.aroma-scout.net/cassia/) stärkt unsere Kraft, gehen zu lassen, was nicht mehr zu uns gehört und das wertzuschätzen, was bleibt.
Wertschätzung aber ist ein anderes Wort für ‚Dankbarkeit‘.
Wenn ich auf mein Jahr 2015 zurück schaue, war der traurigste Moment, in dem wir Abschied nehmen musste von unserer Hündin Olivia. Doch heute, mehr als acht Monate später, bin ich dankbar, dass der Zufall (oder das Schicksal) sie mir für mehr als drei Jahre zur Begleiterin gab.
Inzwischen hat Anki voller Energie – und mit neuen Herausforderungen für uns – ihren Platz in unserem Haus eingenommen.
Ihren Platz in unseren Herzen behält Olivia, aber auch für Anki ist dort genügend Raum.
Es würde diesen Newsletter zu einem sehr langen Traktat werden lassen, sollte ich alles auflisten, wer und was mich in 2015 dankbar machte, (für eine solch persönliche Rückschau wäre auch hier wohl nicht der richtige Ort.)

Wie geht es Dir? Wofür und für wen bist Du in deiner Rückschau dankbar?
Wie erlebst Du Deine Dankbarkeit? Ich bin sicher, dazu könntest Du eine Menge sagen. Vielleicht magst Du es heute aufschreiben.

Sich all der Glücksmomente und guten Dinge immer wieder zu erinnern, macht glücklich.
Sind wir glücklich, schauen wir auch mit Optimismus in die Zukunft.
Wir trauen uns selbst mehr zu.
Ergebnis: Wir sind erfolgreicher in den Dingen, die uns wirklich von Herzen wichtig sind.

Vielleicht hast Du auch vor einigen Jahren das Buch ‚The Secret‘ gelesen.
Dort gibt es eine hilfreiche Botschaft: „Lass Dir Dankbarkeit zur Gewohnheit werden.“ und einen Tipp:
Suche Dir einen Dankbarkeitsstein!
Ich habe mir damals einen schönen Stein ausgewählt, er war ein Geschenk einen sehr lieben Freundin.
Dieser Stein liegt auf meinem Nachtisch – jeden Morgen und jeden Abend nehme ich ihn in die Hand
und denke an mindestens 10 Dinge, für die ich momentan besonders dankbar bin.

Wie immer, Öle – die wunderbaren Helfer von Mutter Natur (für die ich so dankbar bin – unterstützen uns.
Neben ‚Cassia‘ – empfehle ich Dir heute: Acceptance, Abundance, Gratitude, Lavendel, Myrrhe und Release.
Aber vertraue Deiner eigenen Intuition, wenn sie Dir zu einem weiteren Öl rät!

Blumen-Achtsamkeit-web10. Rauhnacht: Achtsam werden

Die 10. Rauhnacht, 3. Januar, ist Lostag des Monats Oktober. Der Oktober gilt als Monat der Ernte, als ein Monat der Fülle und des Überflusses.
Ohne Frage leben wir heute in der westlichen Welt zumeist im Überfluss. Aber sind wir uns dieser Fülle auch bewusst? Vielleicht hast Du die letzten Tage des alten Jahres, wie ich, genutzt, um die Überfülle in Deinem Haus zu beseitigen, indem Du aufgeräumt und aussortiert hast. Bei machen Dingen hast Du Dich vielleicht gefragt, warum Du Dir das überhaupt gekauft hast. – Die Antwort liegt nach meiner Meinung unter anderem in mangelnder Achtsamkeit.
Was aber bedeutet ‚Achtsamkeit‘? Achtsam sind wir, wenn wir mit allen Sinnen und Gedanken genau bei dem sind, was wir gerade tun. Wir sind mit unseren Gedanken nicht bei Vergangenem und denken auch nicht schon den übernächsten Schritt.
Dazu eine kleine Geschichte:
Ein Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne.
Er sagte:
“Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich,
wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich liebe, dann liebe ich …“
Dann fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:
“Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?“
Er sagte wiederum:
“Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich … „
Wieder sagten die Leute:
“Aber das tun wir doch auch!“
Er aber sagte zu ihnen:
“Nein -
wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,
wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,
wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.“
(Quelle: http://www.gluecksarchiv.de/inhalt/achtsamkeit.htm)
Das Geschenk der Zeit, der neuen 365 Tage und Nächte des Jahres 2016 – und alle Begegnungen, Beschäftigungen, Nutzung von Dingen, mit denen wir diese Zeit gestalten – können wir nur in Achtsamkeit wirklich erleben, im Hier und Jetzt. Dieses Jahr wartet auf seine Er-Füllung durch uns.
Wenn wir in bewusster Fülle leben, wenn unser Leben erfüllt ist, wenn wir im ‚Flow‘ sind, dann sind wir glücklich. Vielleicht erkennen wir dann, was ein glückliches Leben wirklich braucht – und was nicht. Ich wünsche Dir (und mir), dass Du im Dezember 2016 sagen wirst: Ja, das war ein erfülltes Jahr.
Achtsamkeit führt fast automatisch zu mehr Gelassenheit im Leben. Bin ich mit meiner Wahrnehmung wirklich im Hier und Jetzt, rege ich mich nicht auf und ärgere ich mich nicht, den ärgern kann man sich nur über Dinge, die schon geschehen (also vergangen) sind. Ich mache mir auch keine Sorgen, denn dann bin ich mit meinen Gedanken und Emotionen in der Zukunft. Überlege vielleicht einmal, über wieviel Geschehnisse Du Dir schon Sorgen gemacht hast, die dann gar nicht geschahen. Verstehe mich nicht falsch: Ich denke schon, dass wir in Zeiten der Stille unsere Vergangenheit reflektieren sollten, um daraus für die Zukunft zu lernen. Und natürlich macht es Sinn, Projekte der Zukunft sogfältig zu planen, alle Eventualitäten abzuwägen und entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Aber Ärger, Ängste und Sorgen sind niemals zielführend, denn sie machen uns handlungsunfähig, da sie entsprechend freigesetzen Botenstoffe in unserem Gehirn rationales Denken und kluge Entscheidungen behindern.
Das Leben gelingt leichter mit einem klaren Kopf. ;-). Wir erkennen dann – in Ruhe und Gelassenheit – die vielen Wunder und Geschenke, die die Schöpferkraft für uns bereitet hat. Nimm Dir Zeit, Deine Visionen von einem gesegneten Leben zu entfalten. Im Talmut, dem wichtigsten Lehrwerk des Judentums, steht:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Ein Öl, das uns für die Fülle des Lebens auch emotional und spirituell öffnen kann, ist das Öl der Maria Magdalena, die Narde (www.aroma-scout.net/narde-2/). Zum Thema dieses Briefes passen aber auch Öle wie: Abundance, Peace&Calming, StressAway, Weihrauch und TheGift.

Ich wünsche Dir wunderbare Erfahrungen im Hier und Jetzt.

Abendfrieden-web9. Rauhnacht: Frieden finden

Am 2. Januar, der achten Rauhnacht, kehrt langsam wieder der Alltag in unser Leben zurück. Es ist der Lostag des Monats September, der vom Sonnenzeichen ‚Jungfrau‘ beschienen wird.
Aber die besondere Zeit ist noch nicht vorbei, auch heute haben wir die Möglichkeit der Selbstfindung und Weiterentwicklung.
Das heutige Thema: Frieden finden.
Was ist damit gemeint? Auch wenn es wunderbar wäre, können wir leider nicht den Weltfrieden herbeizaubern, aber wir können in unserem Inneren Frieden stiften. Vertrauen wir dem universellen Gesetz der Anziehung, wie es Hermes Trismegistos lehrte, so trägt dieser Frieden in uns durchaus zum Weltfrieden bei: „Wie innen so außen – wie außen so innen.“

Frieden in uns stellt sich ein, wenn wir Konflikte mit unseren Mitmenschen bereinigen können.
Wir müssen dazu bereit sein, Probleme auch aus der Sicht der anderen zu betrachten. Wir müssen willens sein, Konflikte, die ja normaler Bestandteil menschlicher Kommunikation sind, zu einem Ergebnis zu führen, bei dem sich beide Seiten als Gewinner sehen können (Win-Win-Prinzip).

Neben Konflikten können auch Kränkungen einer Person zu Unfrieden führen.
Heute kannst Du Dich fragen, ob es einen Menschen gibt, den Du in der Vergangenheit in seinen Gefühlen verletzt hast – vielleicht ohne es zu wollen. Du kannst ihn, innerlich oder direkt, um Versöhnung bitten. Natürlich liegt es nicht allein an Dir, ob es eine Verständigung gibt. Wichtig für Deinen inneren Frieden ist Deine Bereitschaft, dem anderen entgegen zu kommen. In jedem Fall kannst Du ihm gute Gedanken ‚schicken‘.

Auch Du kannst Dich von anderen gekränkt oder zurückgesetzt fühlen. Ist eine Versöhnung unmöglich, vielleicht weil die Person physisch nicht mehr erreichbar (vielleicht tot) ist, so kannst Du ihr verzeihen, denn dazu braucht es nur Deinen guten Willen. Verzeihen bedeutet nicht, dass Du vergisst, was geschehen ist. Auch innere Verletzungen sind Wunden. Beachtest und pflegst du eine Wunde, so dass sie vollständig heilen kann, dann wird an dieser Stelle der Körper widerstandsfähiger. Nimmst Du Deine innere Verletzung ernst, siehst Du Deinen Schmerz und vergibst trotzdem, so wird Dich dieser Prozess garantiert stärker machen. Du wirst auf seelischer Ebene wachsen.

Wie ich schon in einem vorhergehenden Brief aufgezeigt habe, macht Vergebung Dich freier. So lange Du im Unfrieden mit einem Menschen bist, bleibst Du auf ungute Weise energetisch mit ihm verbunden. Sicherlich kannst Du Dich erinnern, wie Du Dich als Kind mit einer Freundin oder Freund gestritten hast. Auch wenn Du Dich damals im Recht sahst, Dir ging es nicht gut. Dann hast Du Dich, vielleicht erst nach ein paar Tagen, wieder mit dem Mädchen / dem Jungen vertragen – und nicht nur die Freundin / der Freund, auch die Lebensfreude kehrte zu Dir zurück.

Innerer Frieden braucht aber noch mehr.
Wie gehst Du mit Dir selbst um? Hast Du Mitgefühl mit Dir oder behandelst Du Dich härter als Du es jemals mit anderen tun würdest?
Eine Idee: Sieh Dich selbst als das Kind, das Du einmal warst. Stell Dir vor, dieses kleine Kind stünde vor Dir.
Du bist die einzige Person, die diesem schutzbedürftigen Wesen Sicherheit, Verständnis und Geborgenheit geben kann!
Beobachte, was geschieht, wenn Du – in Deinen Gedanken – dieses liebesbedürftige Kind in Deine Arme schließt und ihm versprichst, dass Du in Zukunft immer ein offenes Ohr für seine Bedürfnisse haben wirst, dass Du es schützen wirst, so gut Du es nur kannst. – Niemand auf der Welt steht Dir, seit dem Augenblick Deiner Geburt, so nahe wie Du selbst!
Vielleicht klingt die Idee etwas schräg für Dich.
Trotzdem möchte ich Dich bitten, in einer Zeit der Stille (vielleicht schon heute) dies auszuprobieren.
Ich weiß, dass es eine umwerfende Wirkung auf Dein Leben haben kann. (Es ist nie zu spät für einen wunderbare Kindheit.)

Falls Du magst, berichte mir gern von Deinen Erfahrungen. Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen.

Ätherische Öle sind ein wunderbares Geschenk von Mutter Natur.
Heute empfehle ich Dir das Öl der Zypresse (www.aroma-scout.net/zypresse/),
außerdem IdahoBalsamFir, Release, Forgiveness, Exodus II, InnerChild, HigestPotential, Lemon und CitrusFresh für den neuen Weg.

Seigluecklich-web8. Rauhnacht: Neubeginn

Der 1. Januar, Lostag des Monats August, steht für Neubeginn.

Das Bibelöl des Tages ist die Essenz der Zeder (www.aroma-scout.net/zeder2/ und www.aroma-scout.net/zeder/).
Wie der Löwe (Sonnenzeichen im August) als König der Tiere bezeichnet wird, so gilt die Zeder als König der Bäume.
Seit altersher galt die Zeder mit ihren ausladenden Ästen als Schutzbaum, der Wanderern Schatten und Schutz vor Unwettern bot.
Mit dem Öl der Zeder begann vor über 4000 Jahren die Destillation von ätherischen Ölen.

Heute sind Tage der Rückschau zu Ende. Vor uns liegt ein Weg durch 12 Monate voller Möglichkeiten und Herausforderungen.
Es ist jetzt an Dir, sie zu Deinem und aller Wohl zu gestalten. Heute triffst Du die Entscheidung für den ersten Schritt Deiner Reise.
Motivation erfordert Kraft und Entschlossenheit.
Gehst Du mit einigen ‚guten Vorsätzen‘ ins neue Jahr?
Um aus Vorsätzen wirkungsvolle Ziele zu machen, gibt es ein paar Tricks. Im NLP nennt man sie kurz „SPEZI“.
Tipp 1 „S“: mit unseren Sinnen wahrnehmbar –
woran genau kannst Du erkenne, wenn Du Dein Ziel erreicht hast?
Bei welchen (drei) Ausnahmen verzichtest Du aufs Durchhalten. Beispiel: Du willst nur Gesundes essen. Gehört da auch Pudding zu? Wirst Du auf Kuchen verzichten, wenn Du eingeladen bist oder machst Du dann eine Ausnahme? Die Ausnahmen solltest Du genau definieren, damit Du kein ‚schlechtes Gewissen‘ bekommst sondern trotzdem noch im Plan bist.
Tipp 2 „P“: positiv formuliert –
das Wort ‚nicht ‚ gehört nicht in eine Zielformulierung. Also statt „Ich esse nichts Süßes mehr“ – „Es esse, was meinem Körper gut tut.“ oder noch besser, beschreibe Dir, was Du ab jetzt jeden Tag genau tuen wirst, um Deine Gesundheit zu stärken.
Tipp 3: „E“: eigenständig erreichbar –
Das Erreichen Deines Zieles sollte nicht von äußeren Bedingungen oder vom Verhalten anderer abhängig sein.
Also statt „Ich werden im Sommer alle mit meiner Traumfigur beeindrucken.“ (Ein solcher Gedanken macht Dich vom Verhalten anderer abhängig.) sag Dir lieber: Am ersten Ferientag werde ich vorm Spiegel im neuen Badeanzug eine gute Figur machen.“ (Leg Dir den Badeanzug als Motivation ins Bad.) Möchtest Du tatsächlich – warum auch immer – andere beeindrucken, überlege Dir, was Du selbst dafür tun kannst.
Motto: Nicht Wünschen hilft sondern Zielen!
Tipp 4: „Z“: Zusammenhang geklärt (Öko-Check): Welche Auswirkungen hat meine Verhaltensänderung auf andere Menschen und andere Bereiche meines Lebens wird es haben, wenn ich mein Ziel erreicht habe? Kann es zum Beispiel innere oder äußere Widerstände geben, auf Die ich mich vorbereiten sollte? Sehr motivierenden ist die Frage: Welchem übergeordneten Ziel dient es, wenn ich meine Zielvorstellungen verwirklicht haben werde? (Meta-Outcome)
Tipp 5: „I“: das ‚I‘ steht für Intension meines bisherigen Verhaltens.
Unbewusst hat auch unser bisheriges Verhalten (viel Süßes essen) eine positive Absicht.
Beispiel: Was also ermögliche ich mir, wenn ich Süßigkeiten esse? Beruhigt oder tröstet es mich? Diese erkannte positive Intension des aktuellen Verhaltens müssen wir bei einer beabsichtigten Verhaltensänderung bewahren und sie auf neue Art und Weise garantieren, sonst wird unser neues Verhalten bald scheitern.
Beispiel: Was kann ich also tun, um mich zu beruhigen oder zu trösten, wenn dies in Zukunft nicht mehr durch Süßigkeiten geschehen soll?

Und noch ein Tipp: Beginne mit Deiner Verhaltensänderung binnen 72 Stunden, sonst vergisst Du sie leicht bzw. musst Dich wieder neu motivieren.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Ich wünsche Dir, dass Du heute die richtigen Entscheidungen triffst – für Dich, für alle Mitgeschöpfe und für Deine spirituelle Entwicklung.

Natürlich können Dich auch hier die Öle unterstützen, zum Beispiel Motivation, Gratitude, BuildYourDream, MagnifyYourPorpuse, SacredMountain, Release, Transformation, Zeder, Weihrauch – und es gibt noch mehr.

Veränderung darf Spaß machen und das Leben darf leicht sein (die Botschaft von ‚AromaEase‘). Nimm Dir nicht zu viel auf einmal vor.
Ein Weg entsteht beim Gehen. Auch kleine Erfolge steigern die Motivation für Größeres.

In diesem Sinne:
Prosit Neujahr!!!

frohes-neues-jahr-20167. Rauhnacht: Herzensprojekte entdecken

In dem Augenblick,
in dem man sich einer Aufgabe verschreibt,
bewegt sich die Vorsehung auch.
Alle möglichen Dinge,
die sonst nie geschehen wären,
geschehen,
um einem zu helfen.
(Johann Wolfgang v. Goethe)

Die 7. Rauhnacht, Silvester, dient der endgültigen Vorbereitung auf das neue Jahr. Es ist der Lostag für den Monat Juli.
Der heilige Sylvester war von 314 bis 335 Bischof in Rom. Er erlebte einen der gewaltigsten Zeitenwechsel: als er sein Amt antrat, wurden Menschen, die sich als Christen sahen, vom Staat verfolgt. Dann kam die sogenannte ‚Konstantinische Wende‘. Am Ende der Amtszeit von Bischof Sylvester mussten Menschen, die Karriere machen wollten, Christen werden. So ändern sich die Zeiten. – Ob diese Entwicklung der christlichen Idee gut getan hat, muss ich gottlob nicht beantworten.
Den Tag ‚Sylvester‘ verbringen wir im Kreis unserer Freunde und unserer Familie. Es ist ein Tag der Rückschau, aber vor allem ein Tag der Zukunft und der Zuversicht.
Falls Du Zeit und Lust hast, kannst Du in dieser Rauhnacht einige Impulse für das kommende Jahr bekommen.
Solltest Du Tarotkarten oder ähnliche Spielkarten besitzen, kannst Du heute für jeden Monat eine Karte ziehen.
Deute die jeweils gezogene Karte intuitiv – Dein Unterbewusstsein kennt die Antwort.
Weitere Tipps für den Tag:
Gibt es einen Duft, der Dich bereichert? Räuchere, bedufte alle Räume Deines Hauses und bringe neue Energie hinein.
Du kannst heute gute Vorsätze für das kommende Jahr fassen.
Aber heute ist vor allem die Zeit zum Feiern!
Deshalb gebe ich Dir erst morgen, Neujahr – also im kommenden Jahr Tipps, wie Du Deine guten Vorsätze auch umsetzen kannst.

Um Dein Unterbewusstsein auf ein erfolgreiches Jahr 2016 einzustimmen, empfehle ich Dir auch heute die Öle zu nutzen.
Das Öl des Tages ist Galbanum (www.aroma-scout.net/galbanum/),
weitere Inspiration findest Du in den Ölen ‚BuildYourDream‘, Gratitude, Pfefferminz+Weihrauch und für einen wunderbaren Tag ‚Joy‘.

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Tag, viel Freude und Spaß im Kreis Deiner Lieben und einen super Start ins Jahr 2016 !!!!!!!!!

Abendrot-web6. Rauhnacht: Gefühle umarmen
In der 6. Rauhnacht, Lostag für den Monat Juni (Zwilling), geht noch einmal um innere Balance, was auch ‚inneres‘ Aufräumen beinhalten kann.
Im Mittelpunkt stehen heute unsere Gefühle, es geht um die nicht wahrnehmbaren Emotionen, die sich in unser Unterbewusstsein zurückgezogen haben, aber von dort durchaus unser Leben massiv beeinflussen. Um in Balance und Stabilität unser Leben zu gestalten, sollten wir sie einladen, wieder in den sichtbaren Bereich unseres Bewusstseins zu gelangen. Wege dahin gibt es viele.
Das Motto des heutigen Tages könnte lauten: Umarme deine Gefühle!
Wie geht es Dir mit so einem Satz? Klar heißen wir Freude, Liebe, Begeisterung und Zuversicht willkommen, doch wie steht es mit Angst, Trauer, Zorn, vielleicht gar Hass? Wollen wir auch letztere sehen und als Teil unserer Persönlichkeit akzeptieren? Mir fällt das ganz schön schwer.
Und unser westeuropäische Kultur gibt uns klar vor, welche Gefühle gestattet sind.

Im alten Israel glaubte man, dass ein Aussätziger seine Schuld quasi auf seiner Haut trüge. Er wurde aus der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen, ganz gleich zu welchem sozialen Stand er zuvor gehörte. Und Jesus? Er ging nicht nur zu den Aussätzigen (Leprakranken), er kam ihnen nicht nur gefährlich nahe. Jesus nahm die Aussätzigen an – mit all ihren sicherlich sehr unansehnlichen Wunden und Verstümmelungen.
Er schaute ihnen ins Gesicht und umarmte sie. Die Folge: Sie wurden geheilt! Was damals tatsächlich geschah, kann ich nicht beurteilen.
Jesus wollte mit seiner Wundertätigkeit nicht als Zauberer auftreten sondern er wollte Zeichen setzen, wie das Reich Gottes (in uns) zu erreichen sei. Seine Botschaft war klar: Grenze nichts und niemanden aus deiner Liebe aus. Verurteile nicht, denn nur „wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein“.
Sorry, das liest sich gerade wohl etwas predigtartig ;-), aber mir helfen diese Botschaften der Bibel auch im Umgang mit mir selbst und meinen Gefühlen, meinen Eigenschaften und Verhaltensmerkmalen. Wie ich gestern schon geschrieben habe, nur was ich bewusst sehe und annehme, kann ich beeinflussen. Spalte ich Gefühle ab, führen sie ein ‚Eigenleben‘ mit unabsehbaren Folgen. Eine Folge könnte sein, dass ich meine nicht akzeptierten Gefühle bei anderen „sehe“ und diese Personen deshalb ablehne. Auch dazu wusste Jesus etwas zu sagen: „Den Splitter im Auge Deines Nächsten erkennst du, aber den Balken in deinem eigen Auge siehst du nicht.“ Regst Du Dich manchmal über Deine Mitmenschen auf? Was wäre, wenn sie Dir nur einen Spiegel vorhielten? Keine schöne Idee – ich weiß. Aber vielleicht sind diese Gedanken ein wenig hilfreich, um im neuen Jahr einen ganz neuen Ansatz zu proben: Umarme deine Gefühle, du musst sie ja nicht gleich lieben.

Wir bewerten Gefühle, dabei sind sie einfach nur die Sprache unseres Herzens.
Unser Herz kennt keine gesellschaftlichen Normen und Benimmregeln, es zeigt, was es empfindet.
Ignorieren wir seine Botschaften, bleibt ihm keine andere Wahl, als den Weg der Krankheit zu gehen – denn d a n n reagieren wir.

Die Rauhnächte stehen nicht nur für besinnliche Worte, sie stehen auch für die Angst vor dem Unbekannten, für unheimliche Begegnungen, für Dunkelheit. In den Rauhnächten schauen wir uns, wenn wir es ernst meinen, auch unsere Schatten an, wir schauen auf Vergänglichkeit und Gevatter Tod. Auch wenn die Rauhnächte tatsächlich ja 24 Stunden dauern, verbinden wir das Wort selbst doch mit der Dunkelheit der Nacht. In der Dunkelheit verlieren wir die Kontrolle, Bekanntes erscheint auf einmal sehr unwirklich, Geräusche können uns erschrecken.
Kontrollverlust kann uns Angst machen, denn wir wissen, am Ende – egal was wir auch versuchen – werden wir jede Kontrolle verlieren.
Sigmund Freud, der weltberühmte Psychoanalytiker, schlussfolgerte deshalb:
Letztendlich gründet die Angst vor Kontrollverlust in der Angst vor dem Tod.

Doch Gefühle sind nichts als Gefühle – sie kommen und gehen.
Nimm Dir Zeit und beobachte Deine Gefühle: Welche tauchen auf? Wie lange bleiben sie? Wie intensiv zeigen sie sich? Gib ihnen die Chance aus der Schattenwelt Deines Unterbewusstseins an die Oberfläche Deines Bewusstseins zu dringen – und dann lasse sie wieder los, wenn es Zeit ist.
Lass Dich überraschen, welche Bedeutung eine solche Übung, regelmäßig praktiziert, für ein ausbalanciertes Leben haben kann.

Natürlich gibt es auch heute Tipps zu den Ölen: Möchtest Du die 6. Rauhnacht mit Ölen gestalten, so können Dir, neben Ysop (www.aroma-scout.net/ysop/) auch Purification, The Gift, Release, Forgiveness gute Dienste leisten.

Ich wünsche Dir spannende Erfahrungen und hilfreiche Erkenntnisse.

Verbunden-Wasser-web5. Rauhnacht: Freundschaft heiligen
Die fünfte Rauhnacht steht für den Monat Mai, dem Monat der Verbundenheit, der Liebe und Freundschaft.
Was gesät wurde, erblüht nun in voller Schönheit. Das Bibelöl heute ist Sandelholz (www.aroma-scout.net/sandelwood/).
Sandelholz ist ein spirituelles Öl, das uns verbinden kann mit allem was ist.
Verbundenheit womit?
Zunächst einmal, so glaube ich, müssen wir mit uns selbst verbunden sein – mit unserem Körper, mit unserer Psyche und mit unserer Seele. Aber was bedeutet das?
Für mich bedeutet es zunächst, dass wir uns nicht selbst feind sind sondern uns so akzeptieren, wie wir momentan sind.
„Selbstlob stinkt.“ habe ich als Kind gelernt. Ich glaube, das Gegenteil: Selbstlob stärkt! – „Ich bin gut.“ ist ein Satz, der uns nicht nur mit unserer eigenen Persönlichkeit verbindet, er aktiviert auch – laut ausgesprochen – unsere starken Seiten. Probiere es aus – ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen. ‚Stärken stärken‘ ist meines Erachtens besser als seine Gedanken zu den sogenannten ‚Schwächen‘ zu schicken.
„Liebet eure Feinde, tuet Gutes denen, die euch hassen.“ Kennst Du diesen Satz aus dem Neuen Testament? Ist Jesus ein realitätsferner Spinner? Sicherlich nicht! Was geschieht, wenn wir unsere Feinde lieben?
Wir selbst sind häufig unsere ärgster Feind, denn wir akzeptieren uns nicht wie wir sind. Bist Du wirklich freundlich zu Dir selbst? – Wärest Du ein Kind, das Dir begegnet, würdest Du es so behandeln, wie Du mir Dir selbst umgehst??? – Oder wärest Du ein wenig verständnisvoller für seine ‚Schwächen‘?
Was aber passiert, wenn wir jemanden/uns selbst nicht akzeptieren – uns nicht mit ihm/dem Persönlichkeitsanteil verbunden fühlen? Da wir ganz offensichtlich nicht mit ihm in Kontakt sind, können wir nicht mit ihm kommunizieren. Klingt banal, hat aber weitreichende Wirkung: Wir können nur mit den Wesenheiten/Teilpersönlichkeiten kommunizieren, mit denen wir auch verbunden sind. Mit Feinden sind wir ganz sicherlich nicht verbunden, ergo: eine Verständigung ist nicht möglich.
Veränderung ist aber nur machbar, wenn auch eine Verbindung besteht. Schlussfolgerung: Wir müssen uns selbst lieben/loben, bevor wir uns verändern können. ‚Liebet eure Feinde‘ bedeutet also nichts anderes als ‚sei tolerant gegenüber Deinen Schwächen und denen der anderen‘ – Liebe macht Wachstum möglich (nicht nur biologisch betrachtet ).
Mein Wunsch für die heutige Rauhnacht: Sei mitfühlend mit Dir selbst, mit Deinem Körper, mit Deiner Psyche – Deine Seele wird es Dir danken.
Gönne Dir selbst und Deinen Mitgeschöpfen immer wieder die Chance eines Neuanfangs, gib nicht auf – sondern wertschätze auch kleine Erfolge.
Sei nicht nachtragend, wenn es mal nicht geklappt hat. Vertraue der göttlichen Energie, die in dir wohnt und die Dich als einen perfekten Menschen sieht – schon jetzt, denn sie betrachtet Dich mit den Augen der Liebe.
Öle, die Dich bei diesem Prozess unterstützen können, sind neben Sandelholz: Joy, Acceptance, Release, InnerChild, Harmonie, Gratitude, Lavendel und Grapefruit.
Ich wünsche Dir selbststärkende Erfahrungen.

Waldspaziergang-Anki-web4. Rauhnacht: Seiner inneren Weisheit vertrauen
Der 28. Dezember ist die vierte Rauhnacht. Dieser Tag ist mit dem wechselhaften, launischen Monat April verbunden.
Der Monat kann Sinnbild sein für die ‚Launenhaftigkeit‘ des Lebens. Er steht für das ‚Rad der Fortuna‘: Gute Zeiten und schlechte Zeiten, Gewinn und Verlust, Freude und Trauer, Gesundheit und Krankheit – alles wechselt in scheinbar willkürlicher Weise.
Niemand fragt uns nach unseren Wünschen.

Die Rauhnächte sind eine Zeit tiefgreifender Veränderung – wenn wir es zulassen.
Wir können unser Schicksal nicht beeinflussen, aber wir können Seelen-Kräfte, die vielleicht noch verborgen in uns ruhen, mobilisieren. Wir können aktiv beeinflussen, wie wir mit den Erfahrungen in unserem Leben umgehen.
In der Stille der Rauhnächte finden wir den richtigen Zeitpunkt, um zu unserer spirituellen Quelle zurückzukehren, um eine neue innere Stärke zu finden.
Egal, ob wir es Gelassenheit, Gottvertrauen, Seelenruhe nennen – der einzige Weg, der in die Freiheit führt, kommt aus uns selbst.
Wir dürfen unserer inneren Weisheit vertrauen und folgen. Es ist die Weisheit des Herzens, die wir in stillen Momenten wahrnehmen können, unsere Intuition. Doch diese Stimme der tiefsten Liebe spricht mit sehr leiser Stimme zu uns, oft übertönt durch Meinungen, Kritik und gut gemeinte Ratschläge von außen. Können und wollen wir uns selbst vertrauen?
Für mich ist es ein Weg der Selbstbeobachtung, des Innehalten, der Reflexion.Was war mein Ziel? Was habe ich tatsächlich gemacht? Wer oder was hat mich beeinflusst? Hatte ich eine Art Ahnung von dem, was in der Situation richtig gewesen wäre? Hinterher ist man bekanntlich immer klüger. – Aber es gibt täglich neue Situationen und so kann ich nach und nach lernen, auf meinen ‚inneren Lehrer‘ – die Stimme der Liebe zu hören.

Und noch ein Aspekt ist heute wichtig – Vergebung.
Trägst Du noch negative Energien in Dir in Form von Ärger oder Wut auf andere Menschen? Ganz gleich, was geschehen ist – vergib ihnen. Warum solltest Du das tun? Sicherlich nicht, um ein „Gutmensch“ zu sein. Unsre Gedanken zu anderen Personen verbinden uns mit ihnen. Hegst du negative Gedanken, bist Du mit dieser Person auf eine energiezehrende Weise verbunden. Löse Dich von Menschen, die Dir auf unangenehme Weise begegnet sind, indem Du Ihnen innerlich vergibst (Du kannst es auch laut aussprechen). Wichtig ist, es muss Dir ernst sein. So schaffst Du Dir Freiheit, um möglichst unbelastet Deinem Lebensweg zu folgen. Für diesen Prozess haben mir die Bücher von Byron Katie sehr geholfen, vor allem das Buch „The Work“.

In diesem Wachstumsprozess lasse ich mir von den Frequenz erhöhenden Energien der ätherischen Ölen helfen. Als Bibelöl wähle ich heute die Myrte. Warum diese immergrüne Pflanze so passend ist, erfährst Du im aktuellen Blog-Artikel www.aroma-scout.net/myrte/.
Aber es gibt noch mehr Öle, die uns beim Thema der vierten Rauhnacht begleiten können: Transformation, Abundance, Purification, Sacred Mountain, MagnifyYourPurpose und alle Öle des Feeling-Sets. Welches Öl gefällt Dir am besten?

Ich wünsche Dir, dass Du Deine Schicksalsweichen positiv stellen kannst und immer mehr Klarheit darüber gewinnst, was Du in Dein Leben einladen möchtest und was nicht.
In diesem Sinne: Viel Erfolg ! 

Kiefern-Himmel-web3. Rauhnacht: Sich öffnen
Die Weihnachtstage, vielleicht mit viel Trubel, liegen nun hinter uns. Ruhe kehrt ein und wir können uns Zeit nehmen.
Nutze den Tag der dritten Rauhnacht, um den Blick nach innen zu wenden, weg von der Oberfläche alltäglicher Erfahrungen.
Öffne Dich für neue Erfahrungen – ohne gleich zu bewerten.
Öffne Dich Deinen inneren Bildern, gib ihnen Raum in dir aufzusteigen. Sei geduldig und erzwinge nichts. Lass Dich vom Leben überraschen.
Was erlebst Du heute? Jeder Vogel im Garten kann für Dich ein Bote (Angelus) sein und auf etwas für Dich Wichtiges hinweisen.
Welchen Menschen begegnest Du heute? Wenn Du liest, fällt Dir ein Satz besonders auf? Hörst Du ein Lied und darin eine bestimmte Zeile, die Dich anspricht? Öffne Dich und nimm Deine Gefühle war. Gefühle sind die Boten des Unbewussten.
Vertraue Deiner Intuition – auch wenn das vielleicht zunächst ein recht unsicherer Pfad sein kann. Der Weg entsteht bekanntlich beim Gehen.
Und nochmals: Urteile nicht schnell, manchmal hält das Universum Vorzeichen für uns bereit, die wir nur noch als solche erkennen müssen.
Viele Geschichten und alte Sagen verkünden, dass das Tor zur geistigen Welt in den Rauhnächten besonders weit offen steht. Vielleicht erhältst Du in diesen Tagen Botschaften, mit denen Du nie gerechnet hättest – aber dafür muss Du vor-urteilsfrei offen sein.
Millionen von Menschen seit grauer Vorzeit den oben beschriebenen Weg schon gegangen. Manchmal haben sie sich Hilfe aus der Welt der Pflanzen geholt, indem sie mit Kräutern und Harzen räucherten oder indem sie ätherische Öle einatmeten.
Als Öl für die dritte Rauhnacht nutze ich das Bibelöl Myrrhe.
Erfahre in meinem Blog www.aroma-scout.net/myrrhe/ mehr über dieses Öl, das zu den drei meist genannten in der Bibel gehört.
Ich wünsche Dir spannende Erfahrungen.

Sternenkranz-web2. Rauhnacht: Still werden

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt,
sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem,
was in uns liegt.
Und wenn wir das, was in uns liegt,
nach außen in die Welt tragen,
geschehen Wunder.
(Henry David Thoreau)

In wenigen Minuten beginnt die zweite Rauhnacht. Ihr Motto: ‚Still werden’.
Stille – nicht allein um Ruhe zu finden – auch wenn in der Ruhe bekanntlich die Kraft liegt.
Die Stille, um die es heute geht, ist die innere Stille, die uns hören läßt. Die uns hören läßt auf die Stimme unseres Unterbewusstseins und auf die Stimme unserer Seele. Es ist eine Stille, die uns öffnet für die Botschaften der Natur, für die Botschaften unserer Mitgeschöpfe. Wir haben jetzt die Möglichkeit, bewusst in die geistige Welt einzutauchen. Wir haben jetzt die Chance, uns von überholten Denkgewohnheiten zu lösen und die Welt im neuen Licht zu sehen.
Der 2. Weihnachtstag ist ein Tag des Rückblicks, nicht nur auf das vergangene Jahr sondern auf das gesamte bisherige Leben.
Wo stehe ich jetzt? Wo will ich hin?
Wir können jetzt ins Reine kommen mit bislang ungeklärten Angelegenheiten. Wir können Menschen verzeihen, die uns verletzt haben. Wir können um Verzeihung bitten, wo wir im Unrecht waren. Dazu müssen wir die betroffenen Menschen nicht ‚real‘ treffen. Wir können unsere Gedanken zu Papier bringen und sie dem Feuer zur Transformation übergeben. Feuer war auch schon in den alten Kulturen das Element der Transformation und Läuterung.
Und dann folgt der nächste Schritt, der aus der Stille erwachsen kann: Was ist mein Lebensweg? Viele Menschen glauben, dass es einen Seelenplan gibt. Er kann sich uns in der Stille, in der Meditation erschließen – nicht nur heute.
Zugegeben, die Thematik der zweiten Rauhnacht hat es in sich. Unterstützung ist willkommen. Ich empfehle für diese sehr spirituellen Themen am zweiten Weihnachtstag das wunderbare Öl Weihrauch. Nähere Informationen zum Öl findest Du in meinem Blog.
Am zweiten Weihnachtstag erinnern wir uns an den Diakon und ersten christlichen Märtyrer Stephanus. Alles, was wir in der Apostelgeschichte über ihn lesen können, zeigt, er war ein lebensfroher Mann, der vermutlich nicht als „Märtyrerstar“ in die Kirchengeschichte eingehen wollte.
Sicherlich hat er die Stille, die Meditation und das Gebet gesucht. Dass er bereit war für seine Überzeugung zu sterben, zeigt mir, dass er zutiefst vertraute, dass unsere materielle Welt nicht das letzte Wort hat, dass es ein Wirklichkeit hinter allem Sichtbaren gibt und dass die Stimme unserer Seele das letzte Wort haben darf. Mein Wunsch: Erlaube Dir, Dir Zeit für Dich zu nehmen, zu meditieren – vielleicht auch zu beten – im Vertrauen auf eine Wirklichkeit, die wir jetzt noch nicht sehen, aber vielleicht doch erfahren können.
Ich wünsche Dir einen wunderbaren zweiten Weihnachtstag.

P.S.: Neben Weihrauch können auch – Release, Sacred Mountain, Transformation, Believe – heute hilfreiche Begleiter sein.

Krippe3-webErste Rauhnacht: Altes loslassen
Heute, in der Heiligen Nacht, in der wir die Geburt Jesu und damit den Beginn neuen Lebens feiern, beginnt exakt um 0:00 Uhr die erste Rauhnacht (= 1. Weihnachtstag). Die dunkelste Nacht des Jahres liegt nun hinter uns und die Sonne geht ein wenig früher auf. In allen alten Kulturen beobachteten die Menschen genau die Sonnen- Mond- und Sternenläufe, um daraus Schlussfolgerungen für ihr Leben ziehen zu können. So glaubte man, dass die 12 Rauhnächte jeweils Hinweise auf die Ereignisse der kommenden 12 Monate geben könnten. Die erste Rauhnacht (25.12.) steht folglich für den Monat Januar. Wenn Du magst, schreibe auf, was Dir am ersten Weihnachtstag widerfährt und lass Dich vom Januar überraschen.
Viel wichtiger als in die Zukunft zu blicken, falls das überhaupt möglich sein kann, ist für mich die Gelegenheit, mit dem alten Jahr bewusst abzuschließen, um offen für den Neuanfang im Jahr 2016 zu sein. Was brachte das vergangene Jahr mit sich? Was davon war gut, was weniger? Kann ich einen ‚roten Faden‘, ein ‚Jahresthema‘ erkennen? Welche Menschen (und Tiere) habe ich kennengelernt, welche verabschiedet?
Ich kann – in einer ruhigen, meditativen Umgebung – drei Dinge aufschreiben, von denen ich mich symbolisch verabschieden will. Diese Dinge können schädliche Gewohnheiten, belastende Charakterzüge oder auch schwierige Beziehungen sein. Mein Tipp: Denke nicht lange nach, schreibe auf, was Dir spontan in den Sinn kommt. – Und dann verbrenne diese Zettel, während Du innerlich folgende Sätze sagst: „Ich entlasse … (meine Angst, meine Wut …) jetzt aus meinem Leben. Ich lasse das Alte los und öffne mich für das Neue, was kommen mag.“ Lass dieses Ritual entspannt ausklingen.
Selbstverständlich sind auch hier die ätherischen Öle ideale Begleiter. In diesem Jahr wähle ich das Bibelöl Onycha, das ich in meinem heutigen Blog vorstelle. Aber auch Sacred Mountain, Valor und Peace&Calming sind gute spirituelle Helfer an diesemTag.
Heute Abend, zur Bescherung, werde ich ChristmasSpirit und Weihrauch in den Diffuser geben. Was ist Dein heutiges Lieblingsöl?
Ich wünsche Dir bereichernde Erfahrungen und einen inspirierenden Heiligen Abend.

Münster-Prinzipal-webEinführung zu den Rauhnächten:
Liebe Freundin, lieber Freund ätherischer Öle,
Ich wünsche Dir eine vielleicht besinnliche, aber auf jeden Fall erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2016!

„Es begab sich aber zu der Zeit …“
Mit der Aufforderung zu einer Volkszählung beginnt die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium.
Unterdrückung durch die Römer – harte politische Realität – verbindet sich mit der Geburt eines kleinen Jungen, dessen Botschaft bis heute die Welt verändert.
Jesus lebte seine Spiritualität nicht losgelöst von sondern inmitten des harten Alltags im damaligen Palästina.
Er machte seinen Zuhören Mut, gab ihnen durch sein eigenes Verhalten und seine Worte Würde und Zuversicht zurück.
Jesus ließ sich nicht fremdbestimmen, denn er kannte seinen Weg. Es gelang ihm die Ereignisse aus einer ‚höheren‘ Warte zu betrachten, er fand den Sinn in seinem Leben und in seinem Tun. Dies gab ihm, so vermute ich, das Selbst-Bewusstsein auch in Konfliktsituation seine Souveränität zu behalten.
Jesus fühlte sich getragen von einer Energie, die weit größer ist als er selbst. Ich nenne diese Energie ‚Gott‘, Jesus nannte sie auch ‚Abba‘, was frei übersetzt ‚Papa‘ oder ‚Vati‘ bedeutet. Diese Anrede zeigt, Jesus wusste, Gott ist nicht fern und unpersönlich, er/sie liebt seine/ihre Schöpfung wie Eltern ihre Kinder lieben. In dieser Überzeugung lebte und handelte Jesus, der zum Christus (= Gesalbten) wurde.
Ich glaube, diese Liebe Gottes manifestiert sich nicht nur in den heiligen Schriften der Religionen sondern auch – für uns täglich erfahrbar – in der Natur, in unserer Mitwelt und natürlich auch in den reinen, unverschnittenen Essenzen der Pflanzen, ihren ätherischen Ölen. Der Chemiker und Aromatherapeut Dr. David Stewart bezeichnet in seinem Buch ‚Heilende Öle der Bibel’ ätherische Öle als „Gottes Liebe in Gestalt von Molekülen.“

Wie Du sicherlich schon selbst erfahren hast, diese wunderbaren Öle können unser Leben erleichtern und bereichern.
Aber gibt es Öle, die auch in turbulenten und manchmal stressigen Zeiten unsere eigene Persönlichkeit im Fokus halten, damit wir uns nicht mitreißen lassen von Konflikten und Fremdsteuerungsversuchen?
In den nächsten Tagen möchte ich in meinem Blog einige dieser Öle vorstellen, nämlich die 12 Öle des Bibelöle-Sets. Es sind Öle, die auch Jesus schon gekannt und – wie wir in der Bibel lesen können – auch genutzt hat.