Kategorie-Archiv: Singles

Essenzen von Pflanzen und Bäumen

Weihrauch – das Öl der Öle

Weihrauch-Schaf-webIm alten Ägypten war man überzeugt: Es gibt keine Lebenssituation, in der Weihrauch nicht ein wunderbarer Begleiter wäre.
So lag sein Wert höher als Gold. Es gehört in der Bibel zu den drei am häufigsten genannten Ölen (z.B. Hohelied 3,6)

In allen Kulturen – bis heute – ist Weihrauch d a s Öl für spirituelle Rituale.

Weihrauch klärt die Sinne, lenkt den Blick auf das Wesentliche und spannt den Bogen zwischen der materielle und geistigen Ebene des Seins.
Bei der „letzten Ölung“ galt/gilt es es als ‚Stiege in den Himmel‘.
Weihrauch kann die Erfahrung vertiefen, mit dem ewig Göttlichen verbunden zu sein. Es kann uns – wissenschaftlich natürlich nicht beweisbar – das Vertrauen ins Leben zurück geben.

Mit seinem süßlich-schweren, sakralen Duft schafft es eine Atmosphäre von Klarheit und Ruhe. Meditationen kann Weihrauch mit dem Geist von Erhabenheit bereichern. Weihrauch erhöht die Schwingfrequenz und neutralisiert so nicht hilfreiche Energien. Weiterlesen

Onycha – Stärke und Trost in Zeiten des Umbruchs

Krippe-Onycha6-webDas Bibelöl Onycha (sprich: oh-nei-kah) hat viele Namen: Styrax, Benzoe, Mönchsbalsam oder Java-Weihrauch.
Man gewinnt das Öl aus dem Gummiharz eines Baumes, der in Ostasien wächst. Von dort wurde es schon in der Antike nach Südamerika zu den Mayas und in den Orient exportiert, im frühen Mittelalter gelangte es über Spanien auch nach Europa.

In der Bibel wird das Öl unter anderem im Buch Sirach (24,15) erwähnt. Bereits Moses mischte es in seine heilige Ölmischung (Ex 30,34). Die Hebräer nutzen Onycha zur Tempelreinigung und als Teil des Salböls für Priester und Könige. In Europa nahm man das Öl bei allen Hautbeschwerden und zur Verbesserung des Teints. Nostradamus, der berühmte französische Seher, empfahl es als krampflösendes Mittel und Lungenbalsam. Es gab sogar Onycha-Lutschbonbons.

Auf spiritueller Ebene kann es als wirkungsvolles Schutzöl auf Herz- und Kronenchakra aufgetragen werden. Sein warmes Aroma verleiht ein Gefühl von Geborgenheit – auch in Zeiten des Abschieds. Düstere Gedanken („Dämonen“) werden vertrieben, vielleicht durch den wunderbaren Vanilleduft dieses Öls. Onycha gilt als Öl des Neuanfangs, also ideal für den Start in die Rauhnächte und ins neue Jahr. Man sagt, Onycha öffne Herz und Verstand.
Heute noch wird es in der katholischen Kirche als Teil des Chrisams (Salböl) bei der Firmung  verwendet.
Ein Tipp für den Diffuser: 2 Tr Bergamotte, 1 Tr Koriander und 1 Tr Onycha.

Schreib doch im Kommentar, welche Erfahrungen Du selbst mit Onycha gemacht hast.
Ich freue mich darauf.

Lass es Dir gut gehen – mit Geranium :-)

GeraniumGeranien (genauer: Pelargonien) kennt jeder, zieren sie doch jetzt im Sommer wieder viele Balkone. Der Duft dieser Hybridpflanzen ist vielleicht eher gewöhnungsbedürftig.
Sie sollten also nicht mit dem echten Storchenschnabel/ Pelargonium (abgeleitet aus ‚Pelargos = gr. ‚Storch‘, bezogen auf die storchenschnabelartig verlängerte Form der Früchte ) verwechselt werden, von denen es über 200 Arten gibt.
Besonders attraktiv sind die Duftpelargonien.
Zwar sind die Blüten der Pflanze klein und eher unauffällig, doch ihren Blättern und Blüten verströmt ein wunderbarer Duft – je nach Sorte – mehr nach Rosen oder Zitronen. (Betrüger nutzen deshalb gern Geranienöl, um das recht teure Rosenöl zu strecken.) Die Pflanzen stammen ursprünglich aus Afrika (dort nennt man sie ‚Umckaloabo‘), einige wurden aber bereits um 1600 nach Europa gebracht. Es braucht 300 bis 500 kg Blüten und Blätter , um 1 Liter Öl zu gewinnen.
Young Living destilliert das Öl der ‚Pelargonium graveolens‘ (Rosengeranie), mit einem blumig, rosig, leichtem Duft. Weiterlesen

Die Zeder – der ‚Löwe‘ unter den Bäumen und ein kraftvoller Helfer

cedarwood-webEin unverzichtbares Öl, gerade in stressigen Zeiten, ist für mich das Zedernholzöl (Cedarwood).

Die Zeder (Cedrus) gilt als „Löwe“ unter den Bäumen. Mit ihrem kraftvollen, majestätischen Wuchs erhebt sie sich auch auf den höchsten Bergeshöhen (1200 bis 1800 Meter). Ihre weit ausladenden Zweige nehmen sich Raum – unerschütterlich, voll innerer Harmonie.
Je nach Art kann die Zeder zwischen 30 und 75 Meter hoch werden und ein Alter von bis zu 2500 Jahren erreichen.
Der Name leitet sich von dem griechischen Wort ‚kedron‘ ab, was – frei übersetzt – ‚duftendes Holz‘ bedeutet. Weiterlesen

Was schmeckt und tut trotzdem gut? – Pfefferminze !

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Bis ich die Öle von YoungLiving kennenlernte, war die Pfefferminze (Mental piperita), die sich in unserem Garten wie ein Wildkraut ausbreitet, nur eine gewöhnliche Pflanze.
Gelegentlich machte ich mir einen wohlriechenden Tee von ihren frischen Blättern, der das ganze Haus mit seinem frisch-würzigen Duft erfüllte. Nun, den Tee trinke ich immer noch gern.

Jetzt aber weiß ich, wie sehr ich früher die Pfefferminze unterschätzt habe. Sie ist traditionell eines der wichtigsten Heilkräuter unserer Breiten.
Das dominierende Menthol-Aroma der Pflanze kennt jeder. Es lässt sich vollsynthetisch herstellen und kann in Kaugummi, Zahncreme etc. weiterverarbeitet werden.
Eine heilsame Wirkung geht davon natürlich nicht aus.

Anders die Wirkung der echten Pfefferminze und ihrer Verwandten mit dem Gattungsnamen Mentha. Weiterlesen

Eine Karfreitagsgeschichte, die doch keine wurde …

RotkelchenAls ich vorgestern, Karfreitag, in der Küche das Frühstück zubereitete, hörte ich plötzlich merkwürdige Geräusche aus dem Wohnzimmer. Aus meinen Augenwinkeln sah ich etwas hoch fliegen und schnelle Bewegungen meiner Katze. Sofort eilte ich in den Raum, um zu meinem Entsetzen feststellen zu müssen, dass meine Katze ein Rotkehlchen gefangen hatte, was nun im Wohnzimmer versuchte zu entkommen. Leider gelang es mir nicht, schneller zu sein als meine Katze. Sie raste mit dem Vogel im Maul die Treppe hinauf ins Badezimmer. Ich eilte hinterher, doch zu spät: Der Vogel lag regungslos auf dem Boden. Eine zufrieden schauende Katze bewachte ihn. Vorsichtig nahm ich das Tierchen in meine Hände, noch konnte ich einen leichten Herzschlag spüren.

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Lemon – Komm in das Land, wo die Zitronen blühen ….

lemonAlexander der Große soll angeblich die Zitrone nach Europa gebracht haben.
Über Griechenland ging ihr Siegeszug nach Italien bis Spanien und Portugal.
In Spanien hat die Zitrone einen ähnlichen Status wie bei uns die Zwiebel.
Sie galt und gilt als eine Art Allheilmittel. Zitronen gehören zur Hausapotheke des ‚kleinen Mannes‘.

Dass Zitrusfrüchte eine extrem heilsame Wirkung haben können, nicht nur bei einer Erkältung, haben zahlreiche wissenschaftliche Studien bewiesen. Für die Krebsprophylaxe und zur Stärkung des Immunsystems  werden Zitrusfrüchte gern eingesetzt.

Die segensbringende Wirkung der Zitrone ist unbestritten.
Wie steht es mit ihrer Essenz, dem ätherischen Öl der Zitrone?
Ein Tropfen Zironenöl therapeutischer Qualität enthält die Essenz von vier ausgepressten Bio-Zitronen. Kannst du dir diese Wirkung vorstellen? Weiterlesen