Joy – und ein Hund an der Regenbogenbrücke

Sorry, der heutige Blogbeitrag wird etwas persönlich – und sehr lang,
doch Du erfährst auch etwas über ein wirklich besonderes ätherisches Öle.

< … So machte denn der kleine Prinz den Fuchs mit sich vertraut. Und als die Stunde des Abschieds nahe war:Olivia-Gitarre
„Ach!“ sagte der Fuchs, „ich werde weinen.“
„Das ist deine Schuld“, sagte der kleine Prinz, „ich wünschte dir nichts Übles, aber du hast gewollt, daß ich dich zähme …“
„Gewiß“, sagte der Fuchs.
„Aber nun wirst du weinen!“ sagte der kleine Prinz.
„Bestimmt“, sagte der Fuchs.
„So hast du also nichts gewonnen!“
„Ich habe“, sagte der Fuchs, „die Farbe des Weizens gewonnen.“ >
(aus: Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz)

Heute, am Montag, dem 27. April, verstarb meine geliebte Hündin Olivia. 11 Bonus-Tage wurden uns geschenkt, ich habe von ihrer überraschenden Genesung am vorletzten Mittwoch berichtet. Diese Tage waren gefüllt mit – ziemlich – unbeschwerter Aktivität. Wir haben die Zeit wirklich genutzt. Ohne es beabsichtigt zu haben, besuchten wir in den vergangenen eineinhalb Wochen tatsächlich all unsere gemeinsamen Lieblingsplätze. Olivia freute sich, dass ich ihre neue Unart, bei Tisch zu betteln, tolerierte und immer etwas für sie ‚abfiel‘.

Doch nun? Doch nun geht es mir wie dem Fuchs. Olivia hat mich in dreieinhalb wundervollen Jahren gezähmt. (Sie zu zähmen – im Sinne von Disziplinieren – war nicht nötig und auch nicht möglich, denn sie war ein Herz von Hund mit einem westfälischen Dickschädel. Sanft aber deutlich entzog sie sich allem, was ihr nicht zusagte.) Ja, und nun bin ich traurig – doch ja, ich weine. Ich bin so dankbar für das Geschenk, ihr am 10. September 2011 – per Zufall auf dem Hessenweg in Ahaus zu begegnen. Ich wollte damals mittags schnell noch mit dem Fahrrad in die Stadt. Plötzlich sah ich mitten auf der Strasse einen ziemlich traurig und konfus blickenden Hund laufen. Autos fuhren vorsichtig an ihr vorbei, aber niemand hielt an. Schnell stellte ich mein Fahrrad ab und ‚fischte‘ den Hund von der Strasse. Was nun? Ich zog meinen Gürtel aus der Jeans, so hatte ich eine Art Halsband. Ich fragte andere Passanten, niemand kannte den Hund. Ich klingelte an fremden Türen. Ohne Erfolg. Eine Frau teilte mir mit, dass man den Hund schon um 8 Uhr in dem Wohnviertel gesehen habe.
Ich frage mich noch heute: Warum hat ihm/ihr niemand geholfen?
In einer Tierarztpraxis, die erfreulicherweise noch geöffnet hatte, ließ ich den Labi-Mix auf einen Chip testen. 
Negativ! Ich hatte auch nicht anderes erwartet. 
So brachten schließlich eine hilfsbereite Nachbarin und ich das traumatisierte Tier mit dem Auto, das ich schnell holte, ins Tierheim. Jeden Tag besuchte ich Olivia, diesen Namen hatte man ihr dort gegeben, und wir gingen eine Stunde oder mehr spazieren. Offensichtlich war Olivia nicht wirklich gesund. Ein stumpfes Fell und große Knoten an den Milchleisten sprachen eine deutliche Sprache.
Drei Wochen besuchte ich sie fast jeden Tag. Niemand hatte sie bislang als vermisst gemeldet. 
Als ich am 1. Oktober, der Beginn eines langen Wochenendes, wieder zu ihr kam, fand ich sie in einem erschreckend Zustand vor. Morgens war ein anderer Hund, der sich von seiner Betreuerin losgerissen hatte, über sie hergefallen und hatte ihr so tiefe Bisswunden zugefügt, dass sie nicht mehr laufen konnte. Man hatte ihre Wunden versorgt und ihr ein weiches Lager bereitet.
 Ich trat in ihre Box und sie versuchte sich zu erheben, doch sie schaffte es nicht. So setzte ich mich zu ihr. 
Man hatte mir gesagt, sie würde nicht fressen. Ich hielt ihr ein paar Bröckchen hin – uns sie frass. Es zerriss mir das Herz, sie so zu sehen. Ein solch duldsamer (nie gab es Proteste, wenn sie nach dem Spaziergang zurück in die Box musste), ruhiger und genügsamer Hund, zunächst vermutlich von „seinen“ Menschen ausgesetzt und jetzt auch noch von einem aggressiven Hund grundlos verletzt. Was konnte ich tun? Ein Gedanke stieg in mir auf, der – einmal gedacht – so selbstverständlich wurde, dass ich ein tiefes Gefühl der Erleichterung verspürte (vielleicht kam das Gefühl auch von Olivia ): Ich nehme Olivia mit nach Hause!
 Natürlich war mir in den vergangen drei Wochen mal der Gedanke gekommen. Seit über 50 Jahren war ein Hund mein Herzenswunsch gewesen, aber meine Lebensumstände hielten mich immer davon ab: Als Kind wurde es mir nicht erlaubt, im Studium hatte ich weder Räumlichkeiten noch Zeit, als Lehrerin war ich immer gern auf Seminaren oder Reisen, hatte auch zunächst nicht die passende Wohnung. Nun hatte ich mich entschieden, ich wollte mein Leben so einrichten, dass es Platz für einen Hund hätte. Was ich damit meine? Früher aufstehen (ich stehe sonst immer erst in letzter Minute auf), hundegemäße Reisen, keine spontanen Reiseaktivitäten mehr. Ja, ich hatte mich entschieden.
 Mit Olivia im Kofferraum fuhr ich zunächst zum Tierarzt, der sie nochmals medizinisch versorgte und dann nach Hause. Mein Freund staunte nicht schlecht, aber ich glaube, er hatte schon damit gerechnet.
Wir legten sie in ihr neues Körbchen in den Wintergarten.
Wie würden meine zwei Katzen reagieren? Würden sie meine Entscheidung akzeptieren? Zunächst passierte nichts, alle Katzen außer Haus. Dann tauchte Olando, mein Kater auf. Ich war ein ganz klein wenig angespannt. Olando schaute, Olivia schaute zurück – Olando schaute mich an, verlangte nach Futter. Geschafft! Da gab es also kein Problem.
Einige Zeit später blickte Celestine, meine kleine sensible Kätzin um die Ecke. Sie erstarrte, fixierte Olivia. Olivia schaute zurück und, ja eh schon liegend, drückte sich noch tiefer in ihre Decken. Eine – gefühlte – Minute hielten die beiden Tiere Blickkontakt. Ich hielt den Atem an. Was geschah da gerade? Echte Tierkommunikation.
 Dann entspannte sich Celestine und schritt davon.
Olivia durfte bleiben. Ich war überglücklich.
Noch nachts postet ich bei Facebook: Ich habe einen Hund!
Am nächsten Tag rief ich meine Schwester an: „Ein 50 Jahre alter Traum ist wahr geworden!“ Antwort: „Wie, hast du einen Hund?“ 
Was folgte, waren dreieinhalb glückliche Jahre. Nun, sie waren nicht immer leicht. Fünf Operationen musste Olivia in dieser Zeit über sich ergehen lassen, aber alle hat sie gut überstanden. Und ich weiß, sie hat ihr Leben bei uns genossen. Stets war sie an meiner Seite, manchmal sogar mit mir in der Schule.
Sie liebte Kinder. Stand eine ganze Schulklasse um sie herum, kein Problem. Ihr absolutes Schul-Highlight war unser Umwelttag, denn dann gab es Heißwürstchen. Egal, wenn sie mit ihrem treuen Blick anschaute, er gab ihr ein Stück von seinem Würstchen. (Ich wurde nicht gefragt, ob es gesund sei. Grrrr)
Jeder, der sie kennenlernte, liebte Olivia. Ich sprach nun mit Menschen, die ich zuvor nur gegrüßt hatte. Sie war ein echter „Türöffner“. – Sorry, Olivia, klingt technisch – ist aber lieb gemeint.
Sehr dankbar bin ich einer lieben Freundin aus Epe. Zu ihr durfte ich Olivia bringen, wenn ich nachmittags Unterricht hatte. Ich wusste Olivia in guten Händen und konnte unbesorgt meinen ‚Job‘ machen.
Was konnte Olivia? Sie konnte – unter anderem – absolute Katzenfreunde zu Katzen- und Hundefreunden machen. – 
Ja, Olivia war eine Zauberin. Selbst Menschen, die den engeren Kontakt zu Tieren eigentlich ablehnen, konnten ihr kaum widerstehen.
Du merkst es schon: Diese Jahre mit Olivia waren unbeschreiblich schön und intensiv. 
Kannst Du nachvollziehen, wie sehr ich sie schon heute, wenige Stunden nach ihrem Tod, vermisse?
Ja, ihre Uhr ist heute abgelaufen. Wie soll ich damit umgehen?
 All dies einmal aufzuschreiben und zu wissen, dass einfühlsame Menschen es vielleicht lesen werden, tut mir gut. Und „ich habe die Farbe des Weizens gewonnen“ – jeder Hund, der mich an Olivia erinnert, wird diese dreieinhalb wunderbaren Jahre in mir lebendig werden lassen. Zurück bleibt ein großes Gefühl von Dankbarkeit, dass sie damals meinen Weg auf dem Hessenweg in Ahaus gekreuzt hat.

Joy-Stiefm-web
Aber ich versprach, dass auch ätherische Öle eine wichtige Rolle spielen würden.
 Wobei ‚spielen’ das falsche Wort ist. Die Öle sind nicht mein Hobby, die YoungLiving-Öle helfen mir und begleiten mich in meinem Leben. 
Und heute? Das Öl „Joy“ empfehle ich, wenn es um Trauer geht – hilft es wirklich?
Bevor ich begann, diesen Artikel zu schreiben – bevor ich überhaupt die Idee hatte, ich könnte so Olivia ein ganz kleines virtuelles Denkmal setzten – bevor ich überhaupt in der Lage war, wieder klare Gedanken zu fassen – 
da habe ich „Joy“ inhaliert.

Joy = Freude

Glücklicherweise ist „Joy“ nicht nur ein Öl, um mit Trauer besser umgehen zu können.
Freude (= Joy) gehört nach meiner Meinung in jeden Winkel unseres Lebens – und so ist ist es auch mit dem wunderbaren Duft der Ölmischung „Joy“.
Diese YoungLiving-Kreation besteht aus den Einzelölen Geranium, Jasmin, röm. Kamille, Rosenholz, Palmarosa, YlangYlang, Rose und den Zitrusölen Lemon, Bergamotte, Mandarine:
– Geranium ist wohltunend für die Nerven, es kann das Auflösen negativer Erinnerungen begünstigen, damit wieder Freude empfunden werden kann.
– Jasmin wirkt mit seinem blumigen Duft stimmungsaufhellend.
– Römische Kamille unterstützt uns bei Rastlosigkeit, Anspannung und Übelkeit. Es kann die Leber, den Energiespeicherplatz für Ärger, stärken und damit Entgiftungsprozesse anregen.
– Rosenholz wird ein entspannender und stärkender Effekt nachgesagt.
– Das Süßgras Palmarosa stimuliert durch seine belebende Blume die Selbstheilungkräfte von Nerven und Herz-Kreislauf-System.
– YlangYlang bringt männliche und weibliche Energien ins Gleichgewicht, hält Vertrauen und Ausgeglichenheit aufrecht und fördert ein Gefühl von Entspannung.
– Rose, die Blume des Herzens und der Liebe, hebt das Gemüt und fördert ein Empfinden von Balance, Harmonie und Wohlbefinden.
Lemon wirkt anregend und erfrischend.
– Bergamotte kann beruhigend und aufrichtend wirken und ermöglicht es Angstzustände, Stress oder Anspannung zu mindern.
– Mandarine kann bei Schlaflosigkeit, Stress und Reizbarkeit hilfreich eingesetzt werden.
Setze Joy ein, wenn du deine Lebensfreude steigern möchtest, nicht nur bei Trauer Wünscht du dir eine positive Lebensausrichtung? Joy ist dein Öl.
Oder nutze ein, zwei Tropfen als Parfüm oder Deo – und lass dich von seiner ganz besonderen Wirkung überraschen.

Idealerweise mischt du einen Tropfen Joy mit einem Tropfen Trägeröl, trage es auf die Haut auf. (Vorsicht bei Sonne!) Oder versprühe es mit etwas Wasser vermischt. Inhalieren, es mit einem Emulgator ins Badewasser geben und es auf Herz, Thymusdrüse, Schläfen und Handgelenke auftragen sind weitere Möglichkeiten. Ich gebe Joy gern mit in den Wäschetrockner. Ein, zwei Tropfen auf einen feuchtes Tuch reichen aus für einen wunderbaren, erhebenden Duft.
Manchmal kommst du erschöpft von der Arbeit, dann trage Joy auf Schläfen, Schilddrüse und hinter den Ohren auf – inhaliere und entspanne.
Gib einem wunderschönen Blumenstrauß oder Deiner Visitenkarte mit einem Tropfen Joy eine außergewöhnliche Note.

Möchtest Du weitere Tipps zu diesem oder anderen fantastischen Ölen von Young Living?
Melde Dich bei mir. Ich informiere Dich gern.

Das Leben gewinnt

Entchen-web

Sonntag, 3. Mai: Diese Entchen, genau 13, schlüpften heute morgen in unserem Garten.

 

Ich wünsche Dir eine wunderbare Woche!

Herzlichst
Marie-Luise

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