Onycha – Stärke und Trost in Zeiten des Umbruchs

Krippe-Onycha6-webDas Bibelöl Onycha (sprich: oh-nei-kah) hat viele Namen: Styrax, Benzoe, Mönchsbalsam oder Java-Weihrauch.
Man gewinnt das Öl aus dem Gummiharz eines Baumes, der in Ostasien wächst. Von dort wurde es schon in der Antike nach Südamerika zu den Mayas und in den Orient exportiert, im frühen Mittelalter gelangte es über Spanien auch nach Europa.

In der Bibel wird das Öl unter anderem im Buch Sirach (24,15) erwähnt. Bereits Moses mischte es in seine heilige Ölmischung (Ex 30,34). Die Hebräer nutzen Onycha zur Tempelreinigung und als Teil des Salböls für Priester und Könige. In Europa nahm man das Öl bei allen Hautbeschwerden und zur Verbesserung des Teints. Nostradamus, der berühmte französische Seher, empfahl es als krampflösendes Mittel und Lungenbalsam. Es gab sogar Onycha-Lutschbonbons.

Auf spiritueller Ebene kann es als wirkungsvolles Schutzöl auf Herz- und Kronenchakra aufgetragen werden. Sein warmes Aroma verleiht ein Gefühl von Geborgenheit – auch in Zeiten des Abschieds. Düstere Gedanken („Dämonen“) werden vertrieben, vielleicht durch den wunderbaren Vanilleduft dieses Öls. Onycha gilt als Öl des Neuanfangs, also ideal für den Start in die Rauhnächte und ins neue Jahr. Man sagt, Onycha öffne Herz und Verstand.
Heute noch wird es in der katholischen Kirche als Teil des Chrisams (Salböl) bei der Firmung  verwendet.
Ein Tipp für den Diffuser: 2 Tr Bergamotte, 1 Tr Koriander und 1 Tr Onycha.

Schreib doch im Kommentar, welche Erfahrungen Du selbst mit Onycha gemacht hast.
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