Was schmeckt und tut trotzdem gut? – Pfefferminze !

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Bis ich die Öle von YoungLiving kennenlernte, war die Pfefferminze (Mental piperita), die sich in unserem Garten wie ein Wildkraut ausbreitet, nur eine gewöhnliche Pflanze.
Gelegentlich machte ich mir einen wohlriechenden Tee von ihren frischen Blättern, der das ganze Haus mit seinem frisch-würzigen Duft erfüllte. Nun, den Tee trinke ich immer noch gern.

Jetzt aber weiß ich, wie sehr ich früher die Pfefferminze unterschätzt habe. Sie ist traditionell eines der wichtigsten Heilkräuter unserer Breiten.
Das dominierende Menthol-Aroma der Pflanze kennt jeder. Es lässt sich vollsynthetisch herstellen und kann in Kaugummi, Zahncreme etc. weiterverarbeitet werden.
Eine heilsame Wirkung geht davon natürlich nicht aus.

Anders die Wirkung der echten Pfefferminze und ihrer Verwandten mit dem Gattungsnamen Mentha. Dieser Name stammt, laut einer Sage aus dem alten Griechenland, von einer Nymphe namens Minthe. Hades, der Herrscher der Unterwelt, wollte sie brutal entführen – doch da tauchte als Retterin in der Not – Hades Gattin Persephone auf, die ihren Mann nur zu gut kannte, und verwandelte die hübsche Nymphe in eine Pflanze, genauer: in eine Minze.

Die Pfefferminze hat den höchsten Mentholgehalt unter allen Minzpflanzen und wird deshalb in alten Kräuterbüchern als Heilpflanze besonders wirksame Pflanze aufgeführt. Die höchste Konzentration an Menthol findet man in den ätherischen Ölen der Pflanze. Ein Tropfen naturreines ätherisches Pfefferminzöl entspricht in seiner Wirkung etwa 22 Tassen Pfefferminztee. Achtung: Für Babies ist Pfefferminzöl nicht geeignet, da sie es nicht verstoffwechseln können. Kleine Kinder sollten es stark verdünnt nutzen.

Für mich ist Pfefferminzöl ein wahres Wundermittel. Es gehört selbstverständlich in meine Haus- und Reiseapotheke (zusammen mit Lavendel- und Zitronenöl).

Wie und wo kann man es hilfreich einsetzen?

Dass Pfefferminze wohltuend auf die Atemwege wirkt, weiß jeder. Man kann es bei Erkältungen inhalieren oder – mit einem Tägeröl wie beispielsweise Kokosöl – auf die Brust und unter der Nase auftragen.  Seine antibakteriellen Eigenschaften sind sogar schon wissenschaftlich bewiesen. Durch die Inhalation werden die Flimmerhärchen in den Bronchien stimuliert, so kann sich festsitzender Schleim besser lösen und abgehustet werden.

Bei Reisekrankheit und allgemeiner Übelkeit leistet Pfefferminzöl gute Dienste. Man inhaliert das Öl inhalieren, außerdem trägt man es auf den Bauch auf und verreibt es dort. (Die energievolle Kraft der Minze war schon den Ägyptern vor über 3000 Jahren bekannt. Sie legten den toten Pharaonen das Heilkraut in den Sarkophag, zum Schutz für die Reise ins Jenseits. Übrigens, auch in der Bibel wird Minze erwähnt.)

Ich nutze die Essenz bei jeder Art von Magen-Darm-Problem und freue mich über seine positive Wirkung auf mein Wohlbefinden.
Nach dem Sport verspannte Muskeln? Pfefferminzöl mit Jojobaöl oder ähnlichem vermischen und in den schmerzenden Partien einmassieren.

Bei leichten Spannungskopfschmerzen wirkt es manchmal lindern, vor allem in Verbindung mit Lavendelöl. Trägt man das Öl an den Schläfen auf, sollte man den Augen nicht zu nahe kommen. Menthol fördert auch den Tränenfluss.

Wird es Dir im Sommer manchmal zu heiß? Trage Pfefferminzöl unter den Fußsohlen und im Nacken auf und erfreue Dich der kühlen Briese.

Und das ist noch längst nicht alles, was die Pfefferminze kann! Pfefferminzöl kann auch bei Herpes helfen, wie eine Studie der Universität Heidelberg ergab
(http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/4359).

Ein Versuch in Japan zeigte, mit Pfefferminzöl kann man seine Konzentrationsfähigkeit steigern. Ich benutze Pfefferminzöl bei Nachtfahrten oder zum Start in den Morgen, wenn der Wecker mal wieder viel zu früh klingelt.

Dieser Text zeigt eine kleine Auswahl von Einsatzmöglichkeiten.
Mein Tipp: Einfach das Öl mal selbst ausprobieren, denn es geht bekanntlich ja nichts über die eigene Erfahrung.

P.S.: Interessiert Dich die Geschichte der Kräuter und Essenzen? Dann kann ich Dir folgenden Web-Link empfehlen: http://www.herbula.ch/geschichte/pfefferminze.php

Wichtig: Diese Informationen dienen nur Schulungszwecken, nicht der Diagnose, Therapie oder Vorbeugung von Krankheiten. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker.

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