Die Zeder – der ‚Löwe‘ unter den Bäumen und ein kraftvoller Helfer

cedarwood-webEin unverzichtbares Öl, gerade in stressigen Zeiten, ist für mich das Zedernholzöl (Cedarwood).

Die Zeder (Cedrus) gilt als „Löwe“ unter den Bäumen. Mit ihrem kraftvollen, majestätischen Wuchs erhebt sie sich auch auf den höchsten Bergeshöhen (1200 bis 1800 Meter). Ihre weit ausladenden Zweige nehmen sich Raum – unerschütterlich, voll innerer Harmonie.
Je nach Art kann die Zeder zwischen 30 und 75 Meter hoch werden und ein Alter von bis zu 2500 Jahren erreichen.
Der Name leitet sich von dem griechischen Wort ‚kedron‘ ab, was – frei übersetzt – ‚duftendes Holz‘ bedeutet.

In der Antike war der Libanon mit Zedernwäldern bedeckt. Das Holz war begehrt als Symbol von Stärke, Macht, Würde und Unsterblichkeit.
Beliebt war die Zeder auch wegen eines praktischen Nutzens: Das rötlich-braune Holz wird niemals von Insekten zerfressen. Sein Duft hält sie fern.
Salomon ließ seinen Tempel von innen komplett mit dem Holz der Libanonzeder (Cedrus libani) auskleiden. Die Ägypter nutzten es für Schiffe, Möbel und Sarkophage. Wertvolle Schrifttafeln wurden in Zedernholzschränken aufbewahrt, da das Holz als unzerstörbar galt. Im gesamten Zweistromland (heutige Irak/Iran) verehrte man die Zeder als heiligen Baum des lebensspendenden Gottes der Gewässer.
An den Hängen des Libanon befand sich der mythenumwobene „Heilige Hain“:
Viele Jahrhunderte pilgerten Menschen dorthin, übernachteten dort, um sich von dem warmen, balsamischen Duft der Bäume durchdringen zu lassen. Betend und meditierend suchten und fanden sie Trost und Stärkung, manchmal sogar Heilung von Krankheiten.

Leider führte die starke Nachfrage nach Zedernholz aus dem Libanon fast zum Aussterben dieser Art. Heute gibt es nur noch etwa 400 Exemplare, die jetzt unter Naturschutz stehen.
Der Libanonzeder in ihrer heilsamen Wirkung am ähnlichsten ist die marokkanische Altaszeder (Cedrus atlantica). Aus ihr werden die entsprechenden Öle von Young Living gewonnen.

Das ätherische Öl der Zeder wurde bereits, historisch belegbar, von den Babyloniern destillierte und ist damit vermutlich das erste ätherische Öl, das jemals aus Pflanzen gewonnen wurde.
Die Ägypter nutzen Zedernholzöl zum Einbalsamieren ihrer Toten.
Schon im Gilgamesch Epos, dem ältesten Buch des Orients (ca. 2700 v. Chr.) und im Alten Testament (Leviticus 14, ca. 1000 v. Chr.) findet das essentielle Öl mehrfache Erwähnung, zum Beispiel als Teil der Opferrituale bei spirituelle Reinigungen.

Und heute?

Wie alle Nadelbaumöle stärkt das Öl der Zeder die Atemwege, wirkt – als Hausmittel – antiseptisch, entkrampfend und schleimlösend bei leichten Unpässlichkeiten.
Optimal lässt es sich zu diesem Zweck mit Zitrone, Salbei und Ysop zur Inhalation kombinieren.
Cedarwood wirkt wohltuend auf Nieren und Blase. Sitzbäder, Massagen und warme Kompressen können  in diesem Bereich das Wohlgefühl steigern.

Altbekannt ist die Essenz als Regenerierungsmittel für die Haut. Sie wird bei leichten Hautausschlägen, Akne und fettiger Haut gern auf betroffene Partien aufgetragen und ggf. einmassiert.
Auch die Haare profitieren vom Zedernöl. Es fördert die Stärkung der Haarbodenzellen und hat eine positive Wirkung bei Irritationen wie fettige Haare, Schuppen und Haarausfall.

Im Sommer kann man sich die insektenabweisende Wirkung der Zeder zunutze machen.
Vor Spaziergängen oder Radtouren reibe ich dann alle für stechende und beißende Quälgeister erreichbare Hautpartien mit einer Mischung aus Cederwood, Lavendel und Purification ein. – Und die netten Tierchen lassen mich in Ruh.
Um lauschige Sommerabende ungestört genießen zu können, gebe ich diese Mischung in den Ultraschall-Diffuser.
Auf Watte oder Holz getropft und in den Schrank gelegt, verströmt Zedernholzöl seinen Duft als wohlriechender Mottenschutz.

Das wärmende, harmonisierende Zedernholzöl kann aber noch viel mehr.
Es ist das(!) Öl bei Alltags-Stress und Burn-Out-Gefühlen.
Es beruhigt angenehm bei Angst und nervöser Spannung, unterstützt bei Trauer, richtet auf.
In schwierigen Lebenssituation ist es ein stabilisierender und trostgebender Begleiter.
Die Stärke und Würde des Baumes findet sich auch in seiner Essenz. Menschen berichten, dass sie sich durch die Inhalation des Öl souveräner und mutiger fühlen. Gedanken lassen sich klarer strukturieren, Selbstbewusstsein kann gestärkt werden.
Eine angenehm duftende Mischung für Klarheit und Zentriertsein ist die Kombination
von 4 Tropfen Cedarwood mit 3 Tropfen Bergamotte. Man kann die Öle in den Diffuser geben oder, mit einem Trägeröl, direkt auf die Haut auftragen. (Vorsicht: Bergamotte ist fotosensitiv.)

Bei den Kelten galt die Zeder als ‚Baum der Erleuchtung‘.
Heute wird das Öl dieses Baumes eingesetzt, um eine tiefgehende Meditation zu erleben oder um beim Gebet eine stärkere Verbindung zum Göttlichen zu erfahren. Ich selbst nutze die Cedarwood-Essenz immer dann, wenn ich innere Ruhe finden möchte.

Über das wunderbare Öl der Zeder kann noch viel gesagt werden, doch das würde den Rahmen dieses Blogs sprengen.
Melde Dich bei mir, wenn Du mehr wissen oder – noch besser – Du die Öle von Young Living kennenlernen möchtest.

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P.S.: Alle hier gegebenen Informationen dienen nur der information und zu Schulungs- aber niemals zu Diagnose- oder Heilungszwecken.

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